Leer
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28.04.2012
"Die Kleinsten bleiben auf der Strecke"
Leer - Der Kinderschutzbund (KSB) in Leer schlägt Alarm: In einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisiert der Verein die geplante Einführung des Betreuungsgeldes.
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Familien, die ihre ein- bis drei jährigen Kinder nicht in eine Krippe bringen, einen finanziellen Ausgleich erhalten. Klaus Hinzpeter, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, befürchtet Entwicklungsdefizite bei Kindern, die aus bedürftigen und ausländischen Familien stammen: "Die Kleinsten bleiben auf der Strecke." Die Eltern könnten ihren Nachwuchs nicht so betreuen, dass eine optimale Sozialisation gewährleistet sei.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Sonnabend, 28. April, in der Ostfriesen-Zeitung.
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Familien, die ihre ein- bis drei jährigen Kinder nicht in eine Krippe bringen, einen finanziellen Ausgleich erhalten. Klaus Hinzpeter, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, befürchtet Entwicklungsdefizite bei Kindern, die aus bedürftigen und ausländischen Familien stammen: "Die Kleinsten bleiben auf der Strecke." Die Eltern könnten ihren Nachwuchs nicht so betreuen, dass eine optimale Sozialisation gewährleistet sei.
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