Leer

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28.04.2012

"Die Kleinsten bleiben auf der Strecke"

Von Gabriele Boschbach

Der Kinderschutzbund Leer kritisiert das geplante Betreuungsgeld. Der Verein befürchtet Defizite. Der Vorstand schrieb einen offenen Brief an Familienministerin Kristina Schröder.
Leer - Der Kinderschutzbund (KSB) in Leer schlägt Alarm: In einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisiert der Verein die geplante Einführung des Betreuungsgeldes.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Familien, die ihre ein- bis drei jährigen Kinder nicht in eine Krippe bringen, einen finanziellen Ausgleich erhalten. Klaus Hinzpeter, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, befürchtet Entwicklungsdefizite bei Kindern, die aus bedürftigen und ausländischen Familien stammen: "Die Kleinsten bleiben auf der Strecke." Die Eltern könnten ihren Nachwuchs nicht so betreuen, dass eine optimale Sozialisation gewährleistet sei.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Sonnabend, 28. April, in der Ostfriesen-Zeitung.

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ogniossi
28.04.2012 um 16:38 Uhr:
viel glück dem kinderschutzbund!
Georg
29.04.2012 um 05:35 Uhr:
Richtig so. Die ehemalige DDR hatte auch die Vorteile der Erziehung durch den Staat erkannt .... Bloß nichts der Familie überlassen.
Gerd
29.04.2012 um 10:51 Uhr:
Ich hoffe, Georg, das war Zynismus pur... und nicht Ihre tatsächliche Meinung!
Heiko
29.04.2012 um 12:07 Uhr:
@ Georg
Im Grunde haben Sie Recht, denn auch schon der Vorgängerstaat vor der DDR (Wer war das noch mal...?) hatte Gleiches mit Erfolg getan, die Chinesen machen es Heute noch!
Aber deshalb muss man nicht für die Herdprämie sein, die ist davon unabhängiger, hochgradiger Schwachsinn!
Manfred
29.04.2012 um 17:01 Uhr:
Naja, der Kinderschutzbund hat ja recht. Ohne Vorurteile zu haben sind es gerade die sozial schwachen Familien, die eher das Geld "verbraten" wollen als das Kind in die Kita stecken...

Aber so schlau ist ma ja schon, daß Hartz IV Familien nicht noch mehr Geld erhalten.
Jan aus Norden
30.04.2012 um 07:37 Uhr:
@Manfred

Ja da ist Sie wieder Ihre Hartz4- Romantik. In Ihren Augen ist also
jeder abhängig Beschäftigte ein Sozialschmarotzer und kann nicht
mit Geld umgehen.

Sie sollten endlich selber Hartz4 beantragen, damit Sie mal von
diesen Neidtrip runterkommen.
Hinderk
30.04.2012 um 13:29 Uhr:
Kindergärten und Kinderkrippen sind für Kinder, deren Eltern arbeiten (müssen, um den Monat zu überstehen) sinnvoll. Dann sollten sie aber auch kostenlos sein.
Eltern ohne Arbeit können sich sehr wohl um ihre Kinder kümmern; denn wie wir groß geworden sind (50er Jahre) gab es diese Aufbewahrungsstätten für Kinder (gottseidank) noch nicht und aus uns, die weder im Kindergarten noch in der Kindertagesstätte waren, ist auch etwas geworden. Ich sowie meine Kinder haben auch ohne den Besuch dieser Stätten alle einen Handwerksberuf gelernt und sogar die Meisterprüfung in verschiedenen Handwerken abgelegt.
Heiko
30.04.2012 um 17:12 Uhr:
@Jan aus Norden
Nee, nee min Frünn,
vör dat Geld wa t door bi Hartz4 betaalt ward, mutt andere bannig hard watt doon unn ne maase Stüürn betalen!
Wenn dat schon watt umsüss givt, dann nich noch jümmers lamenteern, dat weer man towenich!
Vielicht moln en beeten nadenken un sick uppn Patt moken un wat to arbeiten söken, un nich jümmers öber de Gesellschaft un de slechte Welt hertrecken!

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