Wiesmoor

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Wiesmoorer Feuerwehr geht mit Drohne in die Luft

Die Feuerwehr Wiesmoor probt den Einsatz mit einer Drohne. Bild: Feuerwehr/Bienhoff

Eine Drohne soll der Wiesmoorer Feuerwehr künftig eine bessere Übersicht über eine Unglücksstelle verschaffen. In einer Schulung lernten die Einsatzkräfte den richtigen Umgang kennen.

Wiesmoor - Um sich einen besseren Überblick von einem Unglücksort verschaffen zu können, hat die Feuerwehr Wiesmoor eine speziell konzipierte Drohne angeschafft. Markus Hedemann aus Cloppenburg brachte den Einsatzkräften nun bei, wie sie diese nutzen können und dürfen.

„Hedemann ist selbst aktiver Feuerwehrmann und Zugführer der Fachgruppe Drohne des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg“, schreibt Jan-Marco Bienhoff von der Wiesmoorer Feuerwehr. Zudem gehöre Hedemann die Firma PV-Drohne.

Der Förderverein besorgte zwei kleinere Übungsdrohne

In der zweitägigen Schulung schilderte Hedemann den Führungskräften der Feuerwehr sowie den Piloten der Drohnengruppe zuerst die rechtlichen Grundlagen, Aufbau und Technik der Drohne sowie die Einsatzmöglichkeiten. Aber auch Einschränkungen bei der Nutzung waren Thema. Es folgte die Praxis. Einsatztaktisches Fliegen wurde geprobt. Dabei lieferten die 4K-Kamera für normale Aufnahmen und die Wärmebildkamera aus der Vogelperspektive gestochen scharfe Bilder. Sie wurden auf einen Monitor des Einsatzleitwagens übertragen.

Auch nach dieser Grundausbildung absolvierten die Wiesmoorer Feuerwehrleute zahlreiche Übungsflüge. Der Förderverein besorgte zwei kleinere Übungsdrohnen.

Die Drohnen samt Zubehör werden in einem Rollcontainer aufbewahrt. Die Firma Freytag Karosseriebau aus Elze hat ihn angefertigt. Im Einsatzfall kann der Schlauchwagen in kürzester Zeit mit dem Container beladen werden und zur Einsatzstelle ausrücken.

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