Justiz

Baby zu Tode geschüttelt: Urteil gegen Mutter rechtskräftig

| | 21.12.2021 13:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Der Bundesgerichtshof hat nun das Urteil gegen die Mutter geprüft und bestätigt. Foto: Ortgies
Der Bundesgerichtshof hat nun das Urteil gegen die Mutter geprüft und bestätigt. Foto: Ortgies
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Eine heute 35-Jährige aus dem Landkreis Leer hat im November 2017 ihr vier Monate altes Kind zu Tode geschüttelt. Nun ist das Urteil gegen sie rechtskräftig.

Aurich - Weil sie ihr Baby zu Tode schüttelte, muss eine heute 35-Jährige aus dem Landkreis Leer ins Gefängnis. Das Urteil ist nun rechtskräftig.

Am 28. Mai hatte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aurich die Frau der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen und sie zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Die Kammer hatte festgestellt, dass die Angeklagte am 9. November 2017 ihr damals vier Monate altes Kind aus einer Übermüdungs- und Überforderungssituation heraus mehrere Male mit erheblichem Krafteinsatz heftig vor und zurück geschüttelt hatte. Sie wollte, dass das Kind aufhört zu schreien.

Kind erlitt Einblutungen und eine Hirnschwellung

Nach Bewertung der Kammer nahm die Angeklagte dabei den Tod des Säuglings billigend in Kauf. Das Kind erlitt Einblutungen und eine Hirnschwellung. Es verstarb am 16. November 2017 im Krankenhaus an den Folgen eines schweren Schütteltraumas.

Die seitens der Angeklagten gegen dieses Urteil eingelegte Revision hat der Bundesgerichtshof nun verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

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