LGBTQ Was ist ein CSD und was hat das mit Regenbögen zu tun?

 | 17.05.2022 10:06 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Dieses Bild ist bei einem CSD in Hamburg entstanden. Foto: Pixabay
Dieses Bild ist bei einem CSD in Hamburg entstanden. Foto: Pixabay
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Seit 1979 gehen in Deutschland Menschen auf die Straße, um für die Rechte von LGBTQ-Menschen zu demonstrieren. Mehr über die Hintergründe gibt es in diesem Artikel.

Köln/New York/Ostfriesland - Fast überall auf der Welt gehen Menschen im Rahmen der „Christopher Street Day“-Paraden (kurz: CSD)auf die Straße.

Die Christopher Street ist eine Straße in der Stadt New York im Land USA. Vor etwas mehr als 50 Jahren kam es dort zu Auseinandersetzungen, die etwas veränderten. Alles begann in einer Bar. Dort trafen sich damals Schwule, Lesben und Transgender-Menschen (LGBTQ). Sie wurden oft stark benachteiligt. An vielen Orten war ihnen sogar verboten, sich zum Beispiel in einer Kneipe zu treffen. Die Polizei ging oft mit Gewalt gegen sie vor.

So kam es zum ersten CSD

In der Nacht vom 28. Juni 1969 wehrten sich die Menschen aus der Bar in New York: Mehrere Tage lang gab es in der Christopher Street Auseinandersetzungen zwischen ihnen und der Polizei. „Es ist nicht der erste Protest gegen Polizei-Gewalt gewesen. Aber daraus ist die Bewegung entstanden“, sagt ein Fachmann. Genau ein Jahr später fand in New York der erste CSD statt.

Wenn wir Menschen mit sehr vielen Regenbogen-Fahnen auf der Straße sehen, ist es recht wahrscheinlich, dass es ein CSD ist. Doch was hat das eigentlich mit Regenbögen zu tun? Der Regenbogen spiegelt die Vielfalt des Lebens wider.

Die Bedeutung des Regenbogens

Die Fahne zeigt, dass das Leben nicht nur schwarz und weiß ist“, sagt Janik Daniels. Er ist der Leiter des Schulaufklärungsprojekts „Schlau Ostfriesland“. Er erklärt die Bedeutung der einzelnen Farben so: Rot steht für das Leben und die Liebe. Orange für die Selbstakzeptanz. Gelb ist die Farbe der Sonne und Grün die der Natur. Blau steht für Harmonie und Lila für Spiritualität.

Seit 1979 gehen auch in Deutschland Menschen auf die Straße, um für die Rechte von LGBTQ-Menschen zu demonstrieren. Auch in der Umgebung von Ostfriesland gibt es für dieses Jahr einige Termine: 28. Mai in Wilhelmshaven, 18. Juni in Oldenburg, 25. Juni in Cloppenburg, 9. Juli in Bremerhaven, 6. August. in Hamburg, 10. September in Papenburg.

Mit DPA-Material

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