Norder Diskuswerfer verpasst Endkampf Ostfriese verpasst Finale bei Leichtathletik-WM
Der Norder Henrik Janssen hätte den Diskus mehr als 64 Meter weit werfen müssen. Das ist ihm schon mehrfach geglückt. Aber in Eugene schaffte es kein deutscher Starter.
Eugene/Norden - Der große Traum des Ostfriesen ging bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene (USA) nicht in Erfüllung. Der Norder Henrik Janssen schaffte nicht den erhofften Sprung in den Endkampf. Der 24-Jährige musste sich mit einer Weite von 61,85 Metern begnügen. Damit blieb er deutlich hinter seiner Jahresbestweite von 66,25 Metern zurück. So reichte es für Janssen nur zu Platz 19 in der Qualifikation.
Auch seine beiden deutschen Mitstreiter verpassten den Endkampf in der Nacht zu Mittwoch. Janssens Vereinskollege Martin Wierig vom SC Magdeburg belegte mit 62,28 Metern Rang 17. Der zuletzt durch eine Corona-Infektion geschwächte Torben Brandt (Berlin) kam nicht über 54,11 Meter und Rang 29 unter 30 Startern hinaus.
Litauer wirft Bestweite
Die Bestweite glückte dem Litauer Mykolas Alekna mit 68,91 Metern. Auf Rang zwei und drei folgten Kristjan Ceh (Slowenien) mit 68,23 Metern und der Schwede Simon Pettersson mit 68,11 Metern.
Für den zwölften und letzten Platz im Endkampf reichte eine Weite von 64,14 Metern. Genau das hatte Henrik Janssen vor dem Wettkampf prognostiziert. Das Stadion von Eugene stufte er nicht als „Segelwiese“ ein, die Rekordweiten zulässt. So hatte Henrik Janssen auf einen Wurf über 64 oder 65 Meter gehofft. Doch dieser Traum erfüllte sich bei seinem ersten großen Wettkampf im Nationaldress noch nicht.