Trainer ärgert sich  TuRa 07 Westrhauderfehn verpasst Sprung auf Platz vier

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 21.09.2025 19:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Rainer Sinnigen hätte gerne auch mehrere „Volltreffer“ seines Teams gesehen. Foto: Hans Damm
Rainer Sinnigen hätte gerne auch mehrere „Volltreffer“ seines Teams gesehen. Foto: Hans Damm
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Die Fehntjer mussten sich im Heimspiel gegen den SV Hage mit einem 1:1 begnügen. Dabei war mehr drin für die Mannschaft von Rainer Sinnigen, der sich über eine Thematik aufregte.

Westrhauderfehn - Der Tabellensiebte TuRa 07 Westrhauderfehn trennte sich vom einen Platz dahinter rangierenden SV Hage mit einem 1:1 und verpasste damit den Sprung auf Platz vier in der Fußball-Bezirksliga. Die Fehntjer dominierten das Spiel vor 150 Zuschauern über weite Strecken, scheiterten aber wie schon beim torlosen Unentschieden gegen Middels an der Chancenverwertung und Hages Keeper Kai Barkhoff.

Viel los war des öfteren vor dem Tor von Hages Keeper Kai Barkhoff, der eine starke Leistung zeigte und nur einmal bezwungen wurde. Foto: Hans Damm
Viel los war des öfteren vor dem Tor von Hages Keeper Kai Barkhoff, der eine starke Leistung zeigte und nur einmal bezwungen wurde. Foto: Hans Damm

„Mit dem Punkt kann ich nicht zufrieden sein, wir laufen viermal allein auf das gegnerische Tor zu und bringen den Ball nicht über die Linie“, ärgerte sich TuRas Coach Rainer Sinnigen über die ausgelassenen Tormöglichkeiten. Sein Team setzte die Gäste sofort unter Druck. In der siebten Minute eroberte Daoud Jajan den Ball an der Strafraumgrenze und passte auf Timo Mansholt, dessen Schuss verfehlte sein Ziel aber knapp. Henning Meyer scheiterte nach einer Flanke von Jasper Weber an Barkhoff.

So fiel das 1:0

Den verdienten Führungstreffer erzielte Weber in der 24. Minute nach einer flachen Hereingabe von Henning Meyer. In der 30. Minute eroberte Jajan erneut den Ball, schoss frei vor Hages Keeper aus 14 Metern aber weit am Tor vorbei. Danach kam das bis dahin erschreckend harmlos agierende Team von Trainer Mario Look besser ins Spiel und zu ersten Torannäherungen. Eine Flanke von Torben Eggers verpasste Marne Stührenberg, Maik Schmidt drosch das Leder aber aus zehn Metern übers Tor. In der 35. Minute gewann Leon Heppner das Laufduell gegen Jonte Marks, konnte den mit einem starken Reflex reagierenden Hendrik Gossmann aber nicht bezwingen. Direkt vor dem Halbzeitpfiff des überzeugenden Schiedsrichter Yannick Kirchhoff (Friedrichsfehn), verhinderte Barkhoff nach einer Flanke von Jajan das 0:2 gegen den einlaufenden Weber.

Timo Mansholt ist in dieser Szene nicht zu stoppen. Foto: Hans Damm
Timo Mansholt ist in dieser Szene nicht zu stoppen. Foto: Hans Damm

Direkt nach Wiederanpfiff das gleiche Duell. Nach einem Solo von Weber klärte Hages Keeper erneut. Der Nachschuss von Mansholt wurde geblockt. In der 53. Minute blockte Meyer auf der anderen Seite einen Schuss von Torben Eggers. Im direkten Gegenzug schoss Weber den Ball allein vor Barkhoff knapp am langen Eck vorbei.

Chancen bis zum Schluss

Nach einem flach vors Tor geschossenen Eckball von Eggers war die ansonsten wieder stark agierende TuRa-Abwehr nicht im Bild, Boden nutzte die Situation und drosch den Ball in der 70. Minute direkt zum Ausgleich ins Netz.

Spieldaten

Westrhauderfehn: Gossmann, H. Meyer, Stührenberg, Schütte, J. Marks, Weber, Schulte Douwes. J. Meyer (86, Hanoglu), Jajan (72. Kruth), Mansholt

Tore: 1:0 Weber (24. ), 1:1 Boden (70.)

Direkt nach dem Anstoß tauchte Jonas Meyer allein vor Barkhoff auf. Den Schuss parierte der Torhüter, Meyers Nachschuss flog knapp übers Tor. TuRa drängte in der Schlussphase auf den Siegtreffer. In der 79. Minute eroberte Henning Meyer den Ball an der Außenlinie, lief in den Strafraum, schoss das Leder aber knapp über die Querlatte. Nach einem Freistoß von Marks rettete Barkhoff vor Stührenberg und auch der eingewechselte Tom Kruth konnte den überragenden Keeper in der Nachspielzeit nicht überwinden.

„Den Punkt nehmen wir gerne mit, ich hab hier weder als Spieler noch als Trainer mehr geholt“, sagte Gästetrainer Mario Look. „In der ersten halben Stunde hatten wir der Laufbereitschaft der Gastgeber nichts entgegenzusetzen. Nach der Pause haben wir uns gesteigert, unsere Konterchancen aber nicht genutzt.“

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