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Neue Stele informiert Besucher in Greetsiel

Felix Zinser von der Firma Bentomax erläuterte bei der offiziellen Inbetriebnahme die Funktionsweise der Informa-tionsstele. Bild: Wagenaar

An der Ecke Kalvarienweg/Sielstraße in Greetsiel können sich Besucher ab sofort an einer neuen Info-Stele über den Ort erkundigen. Rund um den Platz gibt es auch einen freien W-Lan-Zugang.

Greetsiel - In Greetsiel können sich Besucher an einer neuen Stele über den Ort und touristische Angebote informieren. Die Fläche rund um die Stele an der Ecke Kalvarienweg/Sielstraße ist barrierefrei gestaltet worden. Es gibt dort freien W-Lan-Zugang. Außerdem sind sowohl Sitzmöglichkeiten als auch Fahrradständer und eine E-Bike-Ladestation vorhanden. Wie die Tourismus-Gesellschaft Krummhörn-Greetsiel in einer Mitteilung schreibt, können Firmen die Stele auch als Werbefläche nutzen.

Bei der offiziellen Inbetriebnahme erinnerte der Leitbild-Innovationsmanager der Touristik-GmbH, Simon Willms, an die Entstehungsgeschichte. Das Projekt hat seinen Ursprung in der Entwicklung des touristischen Leitbildes, das in den Jahren 2014 bis 2016 erarbeitet worden war. In der dazugehörigen Arbeitsgruppe „Natur und natürliche Ressourcen“ sei das Thema einer Wasserstandsanzeige für Greetsiel durch Rolf Greeven vorgeschlagen worden. Mit der Umsetzung betraute die Touristik-GmbH das Unternehmen Bentomax aus Kiel. Deren Mitarbeiter verknüpften die Anzeige des Wasserstandes mit weiteren Informationen aus der Region.

Optisch erinnert die Stele an ein Smartphone

Felix Zinser sagte laut Mitteilung, dass das Informationsdisplay mit dem Namen „Navomax“ optisch an ein modernes Smartphone erinnert und in einen Echtholzrahmen gefasst ist. Es werde angezeigt, wann Hoch- und Niedrigwasser sind und ob der Wasserpegel steigt oder fällt. Außerdem werden allgemeine Fragen zu Ebbe und Flut erklärt. Auf der Startseite werden aktuelle Veranstaltungen der Krummhörn, sowie Plätze dargestellt. Zudem gibt es eine Übersicht der Krummhörn mit Sehenswürdigkeiten und eine Wetteranzeige.

Am unteren Bildschirmbereich gibt es eine Menüleiste, über die der Nutzer Informationen zu Restaurants, Hotels oder Sehenswürdigkeiten bekommt. Mitfinanziert werden soll die Stele über Werbung, bei der Firmen sich auf dem Display präsentieren. Die Werbung soll dabei nicht zu sehr in den Vordergrund treten, sondern mit in die Informationsdarstellung einfließen, heißt es.

Zur Präsentation der Stele eingeladen waren auch der Greetsieler Ortsvorsteher, Alfred Jacobsen, Vertreter des Fremdenverkehrsvereins und der Interessengemeinschaft, die Firmen, die an der Entstehung der Infostele mitgewirkt haben, sowie Frank Schoof als Vertreter der Leitbildgruppe „Natur und natürliche Ressourcen“. Zukünftig sollen noch weitere Infostellen errichtet und somit das Netz von Informationsdisplays ausgebaut werden. „Es ist geplant, dass derartige Infostelen oder Informatonsdisplays an weiteren Standorten in der Krummhörn integriert werden“, wird der Leitbild- und Innovationsmanager zitiert.

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