Norden

Borkum

14 Schiffe suchen nach Vermisstem in der Nordsee

Auch die Besatzung zweier Schiffe der Bundespolizei Cuxhafen suchte am Montagabend nach dem Vermissten. Bild: Bundespolizei

In der Nordsee, rund 150 Kilometer nördlich der Insel Borkum, hat ein niederländischer Fischkutter eine Person als vermisst gemeldet. Am Montagnachmittag begann eine Suchaktion, doch sie wurde am Abend eingestellt.

Borkum – Nördlich von Ostfriesland startete am Montagnachmittag gegen 15 Uhr eine große Suchaktion in der Nordsee. Nach Angaben der Bundespolizei Cuxhaven hatte ein niederländischer Fischkutter zuvor einen Notruf abgesetzt. Die Besatzung des Schiffes hatte rund 80 Seemeilen (148 Kilometer) von Borkum entfernt gemeldet, dass ein Besatzungsmitglied fehlte.

Zwei Schiffe der Bundespolizei machten sich auf den Weg zu der Position. Die beiden Schiffe und zwölf weitere suchten nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven stundenlang nach dem Vermissten, obwohl die Überlebenschancen gering waren.

Bei Einbruch der Dämmerung wurde die Suche dann abgebrochen. „Die Person konnte nicht gerettet werden“, sagte ein Sprecher.

Roman Ferreau 08.10.2019
12:22 Uhr
Vielleicht kann man bei der OZ auch mal berücksichtigen, dass Entfernungsangaben auf See immer in Seemeilen oder nautischen Meilen angegeben werden. Angaben in Kilometer sind nur auf Binnengewässern korrekt.
Anmerkung der Redaktion Hallo Herr Ferreau,
da haben Sie recht und das wissen wir auch. Im Text steht ja, dass es 80 Seemeilen sind. In dem Teaser des Textes haben wir bewusst die Kilometeranzahl angegeben. Nicht jeder weiß sofort, dass eine Seemeile 1852 Meter entsprechen. Und so hat man beim ersten Blick schon einen Eindruck, wo es zu dem Einsatz gekommen ist.
08.10.2019 um 14:15 Uhr
zur mobilen Webseite

Die Online-Angebote der Zeitungsgruppe Ostfriesland

© ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH - technische Umsetzung ActiView GmbH