Emden

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Neues Bild fürs Landesmuseum

Anke Beisser (von links), Dr. Wolfgang Jahn, Dr. Gerold Eilers, Johannes Berg, Dr. Reinhold Kolck und Dr. Annette Kanzenbach freuen sich über die Neuanschaffung. Bild: Bruns

Der Freundes- und Förderkreis des Ostfriesischen Landesmuseums für die Sammlungen der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer hat ein Gemälde erworben. Es stammt von Carl Jörres.

Emden - Das Ostfriesische Landesmuseum hat ein neues Gemälde erhalten. Der Freundes- und Förderkreis des Ostfriesischen Landesmuseums für die Sammlungen der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer hat ein Gemälde von Carl Jörres (1870 - 1847) erworben. Das Werk wurde bei einer Auktion in Bremen angeboten.

Der Bremer Maler Carl Jörres verbrachte von 1932 bis 1939 die Sommerurlaube mit seiner Frau und seiner Tochter auf der ostfriesischen Nordseeinsel Langeoog und hielt eben solche Eindrücke in atmosphärisch dichten Ölskizzen fest. Manche dieser vor Ort angefertigten Skizzen blieben in seinem Besitz und wurden erst 2001 von der Tochter

Carl Jörres gehört im Nordwesten Deutschlands zu den eindrucksvollsten Vertretern des französischen Impressionismus in der Nachfolge des älteren und berühmteren Max Liebermann (1847-1935), teilt das Landesmuseum mit. Carl Jörres, geboren 1870 in Bremen, hatte privaten Kunstunterricht bei Moritz Heymann in München und in den Sommermonaten bei Fritz Overbeck in Worpswede genommen. 1918 ließ er sich als freischaffender Maler in Lilienthal bei Bremen nieder, von wo aus er vorzugsweise in freundlichen, sonnigen Stimmungen vor allem die nähere Umgebung in typisch impressionistischen Skizzen und Gemälden festhielt.

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