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15 Millionen Soforthilfe im Kreis Leer

Etwas mehr als zehn Millionen Euro Soforthilfe stammen aus der Bundesförderung. Symbolbild: Pixabay

Insgesamt haben von der Corona-Krise betroffene Unternehmen im Landkreis Leer bislang Soforthilfen von etwas mehr als 15 Millionen Euro bekommen. Eine erste Übersicht legte jetzt das niedersächsische Wirtschaftsministerium vor.

Johanne Modder, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Bild: Archiv
Leer - Die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen im Landkreis Leer haben bislang aus den Programmen von Bund und Land Soforthilfen von etwas mehr als 15 Millionen Euro bekommen. Das teilte Johanne Modder, SPD-Landtagsabgeordnete aus Bunde, mit. Eine erste Übersicht legte jetzt das niedersächsische Wirtschaftsministerium vor. „Es zeigt, dass die Hilfen genutzt werden und schnell ausgezahlt wurden. Das ist ein Beitrag, um den Unternehmen über diese schwere Zeit zu helfen und Arbeitsplätze zu erhalten. Wir fordern daher, dass das am 31. Mai auslaufende Programm verlängert wird“, so Modder.

Nach der Übersicht stammen etwas mehr als zehn Millionen der 15 Millionen Euro aus der Bundesförderung. Eine genaue Aufschlüsselung auf Branchen liegt auf Kreisebene nicht vor. Auf Landesebene wurde das Gastgewerbe am stärksten unterstützt. Insgesamt hat die verantwortliche N-Bank in Niedersachsen Anträge mit einem Volumen von über 733 Millionen Euro bewilligt. Mitte Mai gab es mehr als 220 000 Anträge, fast 170 000 waren in Bearbeitung oder schon bearbeitet.

Zum Vergleich: Die Unternehmen im Landkreis Aurich erhielten bislang Zuschüsse von knapp 22 Millionen Euro, im Landkreis Wittmund waren es 7,4 Millionen und in Emden 4,3 Millionen Euro.

Lothar Wagner 22.05.2020
11:53 Uhr
Wer soll das alles bezahlen? Wahrscheinlich der Steuerzahler. Darum kann er die Offenlegung der Listen erwarten, wer Unterstützung bekommt.
Ausserdem würde ich gerne wissen, wieviel die Banken als Sicherheit, zurückhalten und wieviel wirklich bei den Untermehmen ankommt.
Heinz Wagenaar 22.05.2020
12:44 Uhr
Hier brüstet sich die Politik als Wohltäter, was auf den ersten Blick ja nicht verkehrt ist. Dem einen oder anderen der durch Corona in Not geraten ist und durch die Auflagen keine Einahmen hatte, hilft dieses Geld vielleicht. Zum anderen wird aber verschwiegen, das die Beihilfe für die Unternhehmer als Einkommen gewertet wird und somit auf dieses Geld Umsatzsteur und Einkommenssteuer anfällt. An Umsatzsteuer werden von den 15 Millionen etwa 2,4 Millionen an Umsatzsteuer wieder zurück fließen. Die restlichen 12,6 Millionen müssen als Einkommen versteuert werden. Außerdem ist die N-Bank dabei die Empfänger der Gelder aufzufordern zu prüfen wieviel Geld sie wirklich benötigt haben, um die laufenden Kosten (nur hiefür darf das Geld verwendet werden) für ihr Unternehmen zu begleichen. Zuviel erhaltenes Geld muss dann zurück gezahlt werden.
Heinz Wagenaar 22.05.2020
12:55 Uhr
@ Lothar Wagner
Wer außer dem Steuerzahler soll es sonsnt bezahlen.
Die Unternehmen die es bekommen haben, werden sicher nirgends veröffentlicht, dafür sorgt die Datenschutzgrundverordnung schon.
Ausgezahlt werden die Soforthilfen zu 100% von der N-Bank. Die normalen Banken haben damit nichts zu tun.
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