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Westoverledingen

Feuerwehr Folmhusen rettet Kälbchen

Dieses kleine Kälbchen war am Sonnabendabend bei dem starken Regen in Folmhusen aus seinem Kälberiglu ausgebüxt. Die Feuerwehr rettete es aus einem Graben. Bild: Wieking

Von Elke Wieking

Die Freiwillige Feuerwehr Folmhusen hat am Sonnabend ein wenige Tage altes Kälbchen aus einem Wassergraben gerettet. Es war während des starken Regens ausgebüxt.

Folmhusen - Ein wenige Tage altes Kälbchen war in Folmhusen am Sonnabend gegen 18 Uhr zweimal hintereinander in einen Wassergraben gefallen. Die Freiwillige Feuerwehr Folmhusen konnte es retten.

Der Besitzer, Landwirt Heye Maßmann, nimmt an, dass sich das Kälbchen bei dem starken Regen und Hagel, der auf das Plastikdach seines Kälberiglus gefallen war, so erschrocken hatte, dass es ausbüxte. Nach Angaben von Holger Bleicher, Mitglied der Feuerwehr Folmhusen, war es danach in Richtung der Kreuzung Bundesstraße 70/Bundesstraße 438 gelaufen und dort in einen Graben gefallen. Der führte wegen des Regens inzwischen wieder Wasser. Zwei junge Leute sahen, dass das Tierchen in Not war und feststeckte, und wollten helfen. Erschrocken habe sich das Kälchen aber selbst wieder befreit, sei über die Bundesstraße 70 gelaufen und in ein Maisfeld hinein, so Bleicher.

Als die Feuerwehr, die die Helfer alarmiert hatten, gegen 18.30 Uhr eintraf, war das Kälbchen erneut in einem Graben gelandet und hielt gerade noch den Kopf über Wasser. Beherzt sprang ein Feuerwehrmann ins Wasser und hob das Tier heraus. Anschließend brachten die Einsatzkräfte das Kälbchen, dem nichts passiert war, zu Landwirt Maßmann zurück. Er hatte von dem kurzen Abenteuer seines Kälbchens noch gar nichts mitbekommen. Maßmann sei froh, dass alles gut gegangen sei, sagte er. Kurz darauf nuckelte das Kuhkälbchen schon wieder hungrig an seiner Milchflasche.

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