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Verkehr

Corona: Mit Reisebussen den überfüllten Schulverkehr entlasten

Um die Situation in vollen Schulbussen zu entzerren, wollen die Landkreise und Städte in Ostfriesland Reisebusse anmieten. Bild: Peter Gercke/dpa

Die Abstandsregelungen können in überfüllten Schulbussen oft nicht eingehalten werden. Die Verkehrsregion Ems-Jade will deswegen nicht benutzte Reisebusse anmieten und damit die Situation entzerren.

Ostfriesland - Die Corona-Pandemie hat den Schulverkehr in der Verkehrsregion Ems-Jade vor große Herausforderungen gestellt. Die Landkreise und kreisfreien Städte erreichen Bedenken seitens der Eltern- und Lehrerschaft, die das Kontaktrisiko in den Bussen als kritisch betrachten. Das teilt der Verbund Verkehrsregion-Nahverkehr Ems-Jade mit. Gewünscht wird, die Situation zu entzerren. Auch die Landkreise und kreisfreien Städte suchen bereits nach Lösungen, heißt es weiter.

Eine mögliche Lösung: Auf dem Markt befindliche Busse, insbesondere derzeit nicht genutzte Reisebusse, anmieten und diese zur Unterstützung im Schulbetrieb einsetzen. In der Folge würden sich die Schüler auf mehr zur Verfügung stehende Fahrzeuge verteilen, wodurch der Besetzungsgrad und damit das Kontaktrisiko sinkt. Ungeklärt ist bislang die Frage nach der Finanzierung solcher Verstärkerbusse. Die Verkehrsregion Ems-Jade hat laut Mitteilung eine entsprechende Anfrage an das Land Niedersachsen gestellt.

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