Fußball

Ostfriesland-Cup: Esens schießt Vorjahressieger Firrel raus

Helmut Borgmann und Maren Stritzke
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Von Helmut Borgmann und Maren Stritzke
| 28.07.2021 22:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
In den ersten 20 Minuten war Landesligist Firrel (Nummer 31: Reinhard Grotlüschen) spielbestimmend, doch Esens sorgte in der 23. Minute mit dem ersten Tor für ein Ausrufezeichen. Foto: Doden
In den ersten 20 Minuten war Landesligist Firrel (Nummer 31: Reinhard Grotlüschen) spielbestimmend, doch Esens sorgte in der 23. Minute mit dem ersten Tor für ein Ausrufezeichen. Foto: Doden
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Bezirksligist TuS Esens setzte sich am Mittwochabend im Viertelfinalspiel gegen den Landesligisten GW Firrel überraschend mit 3:0 durch. Damit glückte eine Revanche.

Firrel - Der Ostfriesland-Cup-Sieger von 2020 ist raus: Der Fußball-Landesligist GW Firrel schied am Mittwochabend im Viertelfinale gegen den Bezirksligisten TuS Esens aus. Die Bärenstädter bezwangen den gastgebenden Favoriten vor rund 300 Zuschauern mit 3:0.

Im vergangenen Jahr hatten beide Teams im Finale gestanden und ein spektakuläres Spiel geboten. Der TuS hatte nach einer 2:0-Führung gegen GW Firrel am Ende noch mit 2:5 verloren. Nun glückte die Revanche: Am Mittwoch verließen die Esenser als Sieger den Platz. In der kommenden Woche bestreiten sie eines der Halbfinals. „Wir haben eine spielerisch und kämpferisch tolle Leistung gegen einen klassenhöheren Gegner abgeliefert“, sagte TuS-Trainer Ralf Backhaus. Lobende Worte gab es auch von Firrels Coach Daniel Franziskus: „Esens hat in diesem Spiel einen tollen Konterfußball geboten.“

TuS-Keeper Jannes Havemann rettete zweimal

In den ersten 20 Minuten war aber Firrel spielbestimmend, vergab jedoch zwei gute Chancen. Nach einer Ecke von Steef Borgman, beförderte Tim Schouwer den Ball per Kopf Richtung Tor, doch TuS-Keeper Jannes Havemann war zur Stelle (15.). Der Esenser Torhüter war es auch, der bei Rene Ottos Schuss, der aus rund zwölf Metern abgezogen hatte, prächtig parierte (16.). Dann geriet der Landesligist überraschend in Rückstand: Thorsten Lettau überlegte erst und schoss das Leder dann unten links an den Innenpfosten, von dem er ins Netz sprang (23.). Das 1:0 verlieh den Gästen mächtig Aufwind. Lettaus brandgefährlicher Stürmerkollege Manuel Meints legte kurz vor der Pause nach, nachdem er sich freigeschlichen hatte und dann aus elf Metern das 2:0 für Esens erzielte.

Thorsten Lettau (links) erzielte das 1:0 und 3:0 für Esens. Foto: Doden
Thorsten Lettau (links) erzielte das 1:0 und 3:0 für Esens. Foto: Doden
Die Bärenstädter kehrten nach der Pause mit viel Selbstbewusstsein auf den Platz zurück – und erhöhten in der 53. Minute auf 3:0. Nach einem herrlichen Doppelpass mit Niklas Pinkernell trug sich Lettau ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein. Firrel fehlte an diesem Abend die spielerischen Mittel, um richtig gefährlich zu werden. Eine Chance ergab sich für die Gastgeber noch in der 75. Minute, als Manuel Suda alleine vor Esens‘ Torwart auftauchte – und vergab. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachten die Gäste das Ergebnis schließlich über die Zeit.

Spielstatistik

GW Firrel – TuS Esens 0:3

Firrel: Schöneich; Borgman (60. Zimmermann), Schouwer, Santos da Luz, Suda, Otto (46. Härtel), Lücht, Steinheuser, Rein. Grotlüschen (78. Ralf Grotlüschen), Schmidt, El Ghamarti (60. Karius).

Esens: Havemann; Til, Rosenboom, Ahrends, Lettau (75. Sukowski), Glanzer, N. Pinkernell, J. Backhaus, Keiser, Martens (70. M. Pinkernell), Meints.

Tore: 0:1 Lettau (23.), 0:2 Meints (43.), 0:3 Lettau (53.)

„Nach dem 0:2 hatten wir in der zweiten Hälfte noch etwas Hoffnung. Aber das 0:3 hat uns letztlich das Genick gebrochen“, sagte Daniel Franziskus. „Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Esens.“ Der Bezirksligist freut sich nun aufs Halbfinale. „Im Ostfriesland-Cup können wir uns auch mal mit höherklassigen Gegnern messen – das ist toll und wichtig für unsere Vorbereitung“, sagte TuS-Trainer Ralf Backhaus.

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