Fußball
Verwandelter Elfmeter brachte TuRa in Führung
TuRa Westrhauderfehn ist im Bezirkspokal eine Runde weiter: Der Landesligist gewann in Loga mit 2:0. Dabei bekamen die Gastgeber zwei Elfmeter zugesprochen – einer wurde sicher zum 0:1 verwandelt.
Loga - Der Fußball-Bezirksligist Frisia Loga unterlag am Sonntag in der ersten Runde des Bezirkspokals dem Landesligisten TuRa 07 Westrhauderfehn vor 150 Zuschauern mit 0:2. Aus Sicht von Frisias Trainer Atilla Özge war es eine vermeidbare Niederlage: „Glückwunsch an TuRa! Aber für uns war mehr drin. In der Vorwärtsbewegung waren wir nicht konsequent genug. Daran müssen wir noch arbeiten.“
TuRas Kapitän Ole Eucken verwandelte sicher
Nachdem Ole Eucken in der 20. Minute einen Freistoß noch knapp vorbeigeschossen hatte, bekam er kurz darauf die Chance vom Elfmeterpunkt. Nach einem Foul von Horn an Waden verwandelte der Kapitän sicher zur Führung. Die Gastgeber erhöhten nun den Druck, spielten schnell nach vorn, verzettelten sich dann aber immer wieder vor dem Abschluss. So verzog Layth Alsubaih in der 36. Minute freistehend vor dem Tor.
Die letzte Chance erarbeiteten sich die Gastgeber
TuRa erarbeitete sich nun weitere Möglichkeiten. In der 60. Minute traf Malte Eucken. Er stand allerdings knapp im Abseits. Eine Minute später setzte er sich erneut durch, seine Hereingabe schoss Henning Meyer aus sechs Metern vorbei. Auch am 0:2 war der schnelle Flügelspieler beteiligt. Er ließ seinen Gegenspieler in der 69. Minute erneut stehen, passte auf Waden, der mühelos zum 0:2 einschoss. Die letzte Chance gehörte den Gastgebern. Nach einem Missverständnis in der TuRa-Abwehr scheiterte der eingewechselte Malte Eden am schnell reagierenden Bunger.
TuRas Coach Erhan Colak zeigte sich zufrieden: „Wir mussten kurzfristig einige Spieler ersetzen. So hat sich Pascal Menken am Freitag am Knie verletzt, drei weitere sind erkrankt. So mussten Akteure aus der U23 und mit Jasper Weber ein A-Jugendlicher spielen“, erklärte er. „Wir haben wenig zugelassen, gut gegen den Ball gespielt, allerdings wieder gute Möglichkeiten liegengelassen“, sagte Colak. In der zweiten Runde müssen die Fehntjer beim Bezirksligisten SV Holtland antreten.