Kriminalität
Trickdiebstahl in Aurich: Polizei warnt die Bürger
Gleich doppelt schlugen in der Auricher Innenstadt Taschendiebe zu. Dabei nutzten sie eine fiese Masche, um ihre Opfer abzulenken. Die Polizei rät deshalb zur Vorsicht.
Was und warum
Darum geht es: Nach zwei Diebstählen in Aurich, gibt die Polizei Tipps, wie man sich schützen kann.
Vor allem interessant für: alle, die sich häufig in der Öffentlichkeit bewegen.
Deshalb berichten wir: Die Polizei möchte mit ihrer Warnung künftige Fälle verhindern. Den Autor erreichen Sie unter: t.ruemmele@zgo.de
Zweieinhalb Stunden später, gegen 12.30 Uhr, scheint sich die Tat fast identisch zu wiederholen. Ein 40-jähriger Mann aus Aurich wird angerempelt und bemerkt wenig später, dass die Geldbörse weg ist. Die Polizei geht davon aus, dass in beiden Fällen ein oder mehrere Trickdiebe am Werk waren. Julian Ritz, Sprecher der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund, möchte deshalb den Bürgern Ratschläge geben, mit denen sie sich vor Taschen- und Trickdieben schützen können. Demnach sollten Wertgegenstände möglichst separat in verschiedenen Innentaschen mitgeführt werden, erklärt Ritz und verweist etwa auf Männer, die ihre Geldbörse gerne einmal samt Bank-, Kreditkarte und Ausweisdokumenten in ihrer Gesäßtasche deponieren. „Das ist ein leichtes Ziel“, mahnt der Polizist.
Gelegenheit macht Diebe
Auch Handtaschen und Umhängetaschen gelte es, möglichst gut vor dem Zugriff von Dieben zu schützen. Ritz’ Tipp: Die Tasche stets verschlossen vor dem Körper tragen.
Grundsätzlich sollte man den Dieben möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. „Gelegenheit macht Diebe“, sagt Ritz und empfiehlt daher grundsätzlich nicht viel Bargeld in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen. „Und auch keine Pin-Nummern von Bankkonten bei sich tragen“, betont der Polizeibeamte. So könne ein möglicher großer finanzieller Schaden verhindert werden.
Besondere Aufmerksamkeit sei bei größeren Personenansammlungen gefragt. Auf belebten Plätzen wie dem Marktplatz in Aurich oder der Fußgängerzone könnten Trickdiebe leichter vorgehen. So waren auch die Rempler am vergangenen Freitag von den beiden Opfern zunächst nicht als Ablenkungsmanöver für einen Diebstahl interpretiert worden.