Geisenheim-Johannisberg
Giovanni Zarrella verkauft seinen Alfa Romeo – für mehr Geld als erwartet
Jana Ina und Giovanni Zarrella brachten ihren geliebten Alfa Romeo zu „Bares für Rares“ – den sie am liebsten gar nicht abgeben wollten. Für den richtigen Preis wechselte er dann doch den Besitzer.
Im roten Cabrio kamen Schlagerstar Giovanni Zarrella und seine Ehefrau Jana Ina in der XXL-Ausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ auf Schloss Johannisberg im Rheingau vorgefahren. „Ach, ist das ein Bild“, schwärmte Moderator Horst Lichter beim Anblick des Paares in ihrem knallroten Flitzer.
Das Promi-Paar brachte einen Alfa Romeo Spider, Baujahr 1987, in die Sendung mit, um ihn zum Verkauf anzubieten. Experte Sven Deutschmanek ist gelernter Kfz-Mechaniker und begutachtete das Auto. Es handle sich um „eine italienische Ikone“. Das Besondere an dem Wagen laut Expertise von Deutschmanek: Trotz seines stolzen Alters hat der Alfa Romeo erst 53.000 Kilometer auf dem Tacho.
Auto war „Herzenswunsch“ von Giovanni Zarrella
Das Auto war seit über zehn Jahren im Besitz der Zarrellas. „Unser Sohn war noch ein Baby“, erinnerte sich Jana Ina. Der Alfa Romeo sei ein „Herzenswunsch“ ihres Mannes gewesen. „Giovanni hat immer von so einem Auto geträumt.“ Doch die beiden würden das Auto zu wenig nutzen. „Er verkommt in der Garage, das ist einfach traurig“, so Giovanni Zarrella.
Zarrellas bei „Bares für Rares“ glücklich über Kaufpreis
Also sollte das Auto an einen der Händler der Trödelshow abgegeben werden. Doch wie viel wollte Zarrella für sein geliebtes Schätzchen haben? Der Sänger stellte sich einen Preis von 13.000 Euro vor, „11.500 Euro wäre die Schmerzgrenze“, so Zarrella. Damit deckte sich in etwa auch die Expertise, die bei 11.500 bis 12.500 Euro lag.
Schlussendlich konnte Zarrella den Wagen aber deutlich teurer verkaufen: Für 15.500 Euro erstand Händler Fabian Kahl den Alfa Romeo Spider - um ihn selbst zu fahren. Mit dem Geld wolle Zarrella die Zimmer seiner Kinder renovieren. Und einen Teil spenden an die Kinderkrebshilfe in Tübingen. „Wir finden sehr gute Verwendung dafür“, sagte Zarrella.