Fußball
Germania-Trainer vor Derby: „Für die Mühen endlich belohnen“
Germania Leer steht im Derby bei BW Papenburg am Freitagabend schon unter Druck. Alle drei Landesliga-Spiele wurden bisher verloren. Allerdings machen die Leistungen Mut, dass es bald Zählbares gibt.
Leer - Bei den Punkten steht bei Germania Leer auch nach drei Spieltagen in der Fußball-Landesliga weiterhin die Null. Das soll sich möglichst nach dem Auswärtsspiel bei BW Papenburg am Freitagabend (20 Uhr) ändern. „Wir investieren unheimlich viel, jetzt müssen wir uns endlich auch mal für die Mühen belohnen. Dann können wir auch aus Papenburg einen oder vielleicht sogar drei Punkte mitnehmen“, meinte Trainer Christian Rosendahl vor der Partie.
In der letzten Trainingswoche wurde vor allem viel Wert auf erfolgreiche Torabschlüsse gelegt. „Gegen Werlte hätten wir selber vorlegen können, doch stattdessen kassieren wir dann unglücklich die Gegentore“, so Rosendahl. In den letzten zwei Partien in Bevern und gegen Werlte mussten die Germanen gleich acht Treffer einstecken. Das sei vor allem nach dummen Fehlpässen passiert, analysierte Rosendahl.
Personallage weiter kritisch
Die Personalsituation bleibt weiterhin angespannt. Arne Zimmermann wird zwar um eine OP herumkommen, muss mit seiner Knieverletzung aber weiterhin noch einige Spiele pausieren. Diamant Dreshaj und Mirkan Kurt (Urlaub), Max Schrock-Opitz (beruflich verhindert) und Steffen Busemann (Aufbautraining) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Dafür werden Adnan Zeneli und Gerret Remmen (Kickers Leer/Germania II), die im Abschlusstraining einen guten Eindruck gemacht haben, zum Kader gehören.
Gastgeber Papenburg freut sich jedenfalls auf das erste Heimspiel und Derby unter Flutlicht. Trainer Alo Weusthof will den schlechten Tabellenstand von Germania nicht überbewerten. „Das dürfen wir auf keinen Fall falsch einschätzen. Ich habe Leer beobachtet. Zuletzt gegen Werlte haben sie sich gut geschlagen und etwas unglücklich verloren. Und gerade im Derby gehen die Uhren ja auch mal anders. Wir brauchen eine Top-Verfassung und eine gute Struktur“, sagt Weusthof.