Fußball
Erstes Papenburger Heimspiel ist ein Flutlichtderby gegen Leer
Im dritten Landesliga-Spiel dürfen die Fußballer aus Papenburg endlich auf eigenem Platz ran. Ins Derby gegen den Nachbarn VfL Germania Leer gehend die Emsländer als Favorit. Doch der Trainer warnt.
Papenburg - In der Fußball-Landesliga freut sich der SC Blau-Weiß 94 Papenburg auf das erste Heimspiel in dieser Saison. Am Freitagabend empfängt die Mannschaft von Trainer Alo Weusthof den VfL Germania Leer. Anstoß im Sportpark ist um 20 Uhr.
Die Vorzeichen für ein tolles Derby sind gut. „Das erste Heimspiel am Freitagabend unter Flutlicht, auf so eine besondere Atmosphäre freut sich jeder Fußballer. Dazu geht es auch noch im Derby gegen Leer. Der Platz ist in einem Top-Zustand, jetzt müssen wir nur noch Top-Fußball spielen, um dem gerecht zu werden“, sagt BW-Coach Alo Weusthof. Einige Ausfälle haben die Emsländer allerdings zu verkraften. Neben den Langzeitverletzten Viktor Knoll, Daniel Lass und Marek Akkermann wird auch Torben Lange verletzt ausfallen. Dazu gibt es noch einige Fragezeichen. „Positiv ist, dass Malte Fokken wieder trainieren konnte. Er wird vor dem Spiel entscheiden, ob es geht. Ähnlich ist es bei Eric Bruns“, sagt Weusthof. Zolfaqhar Nazari ist ebenfalls wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz gegen Leer ist aber eher unwahrscheinlich.
Germania ist noch punktlos
Während die Papenburger aus ihren ersten beiden Partien schon drei Punkte einfahren konnten, stehen die Germanen nach drei Spielen noch ohne Zähler da. „Das dürfen wir auf keinen Fall falsch einschätzen. Ich habe Leer beobachtet. Zuletzt gegen Werlte haben sie sich gut geschlagen und etwas unglücklich verloren. Und gerade im Derby gehen die Uhren ja auch mal anders. Wir brauchen eine Top-Verfassung und eine gute Struktur“, sagt Weusthof. „Ich denke, die Zuschauer können auch kämpferisch einiges erwarten. Wenn wir mehr investieren und den Sieg mehr wollen, haben wir gute Chancen.“
Schon unter Druck stehen die Gäste nach drei Niederlagen. „Wir investieren unheimlich viel, jetzt müssen wir uns endlich auch mal für die Mühen belohnen. Dann können wir auch einen oder vielleicht sogar drei Punkte mitnehmen“, meint Trainer Christian Rosendahl. In der Trainingswoche wurde vor allem viel Wert auf Torabschlüsse gelegt. „Gegen Werlte hätten wir selber vorlegen können, doch stattdessen kassieren wir dann unglücklich die Gegentore“, so Rosendahl. Die Personalsituation bleibt weiterhin angespannt.