Freizeit

Das Ihler Meer soll umgestaltet werden – bloß wie?

Imke Kluth
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Von Imke Kluth
| 18.10.2021 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Ihler Meer sollen neue Spiel- und Sportgeräte sowie Sitzgruppen die Attraktivität für alle Altersgruppen erhöhen. Foto: Archiv/Ortgies
Am Ihler Meer sollen neue Spiel- und Sportgeräte sowie Sitzgruppen die Attraktivität für alle Altersgruppen erhöhen. Foto: Archiv/Ortgies
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Das Ihler Meer soll attraktiver werden und allen Altersgruppen etwas bieten. Nun wurden Vorschläge zur Umgestaltung präsentiert. Grundsätzlich stehen zwei Varianten zur Auswahl.

Ihlow - Wie soll künftig das Ihler Meer aussehen? Dass das Gebiet umgestaltet werden soll, steht schon seit Längerem fest. Doch wie genau das Ausflugsziel in der Gemeinde Ihlow attraktiver und familienfreundlicher werden soll, darüber wird noch immer diskutiert – nicht nur innerhalb der Verwaltung und Politik, sondern auch mit den Bürgern. Nun ist die Umgestaltung einen Schritt näher gerückt. Bei einem offenen Treffen hat die Gemeinde vor Kurzem über den aktuellen Stand der Planungen informiert.

Was und warum

Darum geht es: Bei der Umgestaltung des Ihler Meers geht es nun darum, zwischen zwei Varianten zu entscheiden.

Vor allem interessant für: alle, die am Ihler Meer Erholung und Ausgleich suchen.

Deshalb berichten wir: Das Ihler Meer soll als Ausflugsziel attraktiver werden. Auch die Bürger werden in die Diskussion über die Umgestaltung einbezogen. Jetzt wurden in Ihlow Details vorgestellt.

Die Autorin erreichen Sie unter: i.kluth@zgo.de

„Es gibt zwei unterschiedliche Varianten“, sagt Karin Block, Mitarbeiterin der Gemeinde und der Entwicklungs- und Dienstleistungsgesellschaft Ihlow (EDI). Es ist ein Tochterunternehmen der Gemeinde, das mit der Ausarbeitung der Pläne befasst ist. Grundsätzlich stehe zur Debatte, ob die neuen Spielgeräte gesammelt auf einer Fläche stehen sollen oder verteilt um das Ihler Meer. „Das ist noch nicht entschieden. Wir wollen die Bürger, die Gastronomie und den Sportverein mit einbeziehen, uns Rat von allen Seiten holen“, sagt Block. Die Ideen sollen anschließend in die Planungen eingearbeitet werden. Neben Spielgeräten sind laut der EDI-Mitarbeiterin unter anderem mehr Sitzgelegenheiten, ein Sportfeld, ein Hundestrand, eine Seilbahn, ein Kletterturm sowie Fitnessgeräte im Gespräch.

Entscheidung soll zeitnah fallen

Eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Vertretern der EDI, der Politik und Verwaltung, hatte das Projekt und die Vorschläge ausgearbeitet, bei dem auch Ergebnisse einer Umfrage unter Bürgern aus dem vergangenen Jahr eingeflossen waren. Die Ideen wurden bei dem offenen Treffen, an dem nach Angaben von Block rund 80 Interessierte teilgenommen haben, vorgestellt. Jetzt gehe es darum, grundsätzlich zu entscheiden, ob die Geräte an einem Ort oder verteilt stehen sollen. „Das soll zeitnah festgelegt werden“, sagt Block. Erst später werde entschieden, welche Spielgeräte genau angeschafft werden sollen. „Die Arbeitsgruppe tagt weiterhin, aber letztlich muss der Gemeinderat zustimmen.“

Die Umgestaltung will die Gemeinde auch mit Geld aus dem Programm „Perspektive Innenstadt“ des Landes Niedersachsen finanzieren. Mit dem Programm sollen Kommunen unterstützt werden, die in der Corona-Krise finanzielle Einbußen zu verzeichnen hatten. Das Land habe den Antrag der Gemeinde nun offiziell bewilligt. Block macht jedoch deutlich: „Wir werden in das Förderprogramm aufgenommen, aber das heißt nicht, dass wir das Geld bekommen. Wir müssen Anträge für die einzelnen Maßnahmen stellen.“ Dafür bleibe noch Zeit bis März 2022. Die Gemeinde habe eine Chance auf insgesamt 345.000 Euro an Fördergeldern, so Block.

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