Osnabrück

Verfassungsschutz-Chef warnt vor Gewalttaten aus Querdenker-Szene

Dirk Fisser
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Von Dirk Fisser
| 20.10.2021 18:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Eine Demonstration in Nürnberg gegen die Corona-Politik. Niedersachsens Verfassungsschutz-Chef Bernhard Witthaut warnt vor einer Radikalisierung der Bewegung. Foto: Daniel Karmann/dpa
Eine Demonstration in Nürnberg gegen die Corona-Politik. Niedersachsens Verfassungsschutz-Chef Bernhard Witthaut warnt vor einer Radikalisierung der Bewegung. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Umsturzaufrufe und Gewaltfantasien: Niedersachsen Verfassungsschutz-Präsident Bernhard Witthaut warnt vor einer weiteren Radikalisierung der Corona-Leugner-Szene in Deutschland.

Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut warnt vor weiteren Gewalttaten aus dem Kreis der Corona-Leugner und sogenannten Querdenker. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte Witthaut: „Die Zeit der großen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen scheint zwar vorbei zu sein. Aber gerade im Internet ist zu beobachten, wie Äußerungen immer radikaler werden.“ Mittlerweile werde aus dem Kreis heraus offen zum Umsturz aufgerufen.

„Die Fortschreitende Radikalisierung von Teilen der Bewegung birgt Gefahren. Aus dem irrgeleiteten Weltbild heraus könnten sich auch künftig Menschen berufen fühlen zu extremen Mitteln zu greifen“, sagte Witthaut. 

Er verwies auf den Tankstellen-Mord in Idar-Oberstein, bei dem ein junger Angestellter von einem Kunden erschossen wurde, nachdem jener auf die Pflicht zum Tragen einer Maske hingewiesen hatte. „Das ist ein extremes Beispiel, wohin sich diese Radikalisierung bei Einzelpersonen entwickeln kann.“ Die Gefahr vergleichbarer Taten sei real, betonte Witthaut.

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