Unfall

Frau stürzt in Emder Neutorstraße und verletzt sich am Kopf

| | 26.10.2021 14:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bei Eintreffen dieser Zeitung war die Frau, die auf dem Zebrastreifen gestürzt war, schon im Rettungswagen. Fotos: Hanssen
Bei Eintreffen dieser Zeitung war die Frau, die auf dem Zebrastreifen gestürzt war, schon im Rettungswagen. Fotos: Hanssen
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Auf einem Zebrastreifen in der Emder Neutorstraße ist am Dienstag eine Frau gestürzt. Sie verletzte sich am Kopf und blutete stark.

Emden - Eine Frau ist am Dienstagmittag auf einem Zebrastreifen in der Emder Neutorstraße so schlimm gestürzt, dass sie am Kopf stark blutete. Das teilte die Feuerwehr mit, die als erstes am Unfallort war. Alle Rettungswagen seien anderweitig schon im Einsatz gewesen, die Feuerwehr habe aber auch Sanitäter, erklärte ein Feuerwehrmann. Nachdem ein Rettungswagen eingetroffen war, wurde die Frau in dem Fahrzeug behandelt. Zur Schwere der Verletzungen konnte die Feuerwehr vor Ort nichts sagen. Feuerwehrleute spritzten mit Wasser das Blut von der Kopfwunde von der Straße.

Die Markierungsstreifen lösen sich von der Straße und rollen sich auf. Ob die Frau darüber gestolpert ist, ist noch unklar.
Die Markierungsstreifen lösen sich von der Straße und rollen sich auf. Ob die Frau darüber gestolpert ist, ist noch unklar.

Die Verletzte soll auf der Straße gestolpert sein. Auf dem Zebrastreifen hatten sich einige Markierungsstreifen, die in dem Verkehrsexperiment Neutorstraße die neue Straßenführung anzeigen, gelöst und aufgerollt. Ob die Frau darüber gestolpert ist, konnte noch nicht bestätigt werden.

Seit Montag sind Bodenwellen in der Neutorstraße montiert, um die Verkehrsführung noch deutlicher zu machen und Radfahrer zu schützen. Die Markierungstreifen, von denen sich schon seit Längerem einige lösen und verrutschen, sollen aber bleiben, hatte die Pressestelle der Stadt am Montag auf Nachfrage mitgeteilt. Auf eine erneute Anfrage am Dienstag heißt es von der Stadt, dass es „aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse“ dazu kommen könne, dass die „Fahrbahnmarkierungen verrutschen oder sich in Teilen lösen“. Der städtische Bau- und Entsorgungsbetrieb (BEE) kontrolliere diese Fahrbahnmarkierungen fortlaufend und entferne unter Umständen auch etwaige Überreste. „Im Bedarfsfall werden die Fahrbahnmarkierungen in gleicher Form durch das beauftragte Markierungsunternehmen erneuert“, heißt es.

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