Berlin

Schwanger und jetzt auch verlobt? Darum schützt Helene Fischer ihr Privatleben

Jan-Malte Wortmann
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Von Jan-Malte Wortmann
| 05.11.2021 15:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
Das Privatleben der Schlagersängerin ist seit Jahren Gegenstand spekulativer Schlagzeilen. Nun sind wieder sensible Informationen über sie an die Öffentlichkeit gelangt. Foto: imago images/Revierfoto
Das Privatleben der Schlagersängerin ist seit Jahren Gegenstand spekulativer Schlagzeilen. Nun sind wieder sensible Informationen über sie an die Öffentlichkeit gelangt. Foto: imago images/Revierfoto
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Anfang Oktober war bekannt geworden, dass Helene Fischer schwanger ist. Nun gibt es Gerüchte über ihre angebliche Verlobung mit Thomas Seitel. Dass ihr Privatleben derart veröffentlicht wird, missfällt der Sängerin allerdings sehr.

Helene Fischer ist die erfolgreichste deutsche Schlagersängerin und einer der größten deutschen Stars überhaupt. Die 37-jährige gehört zu den bestverdienenden Musikerinnen weltweit. Mehr als sechzehn Millionen Tonträger hat sie bisher verkauft und unzählige Preise gewonnen. Im deutschen Fernsehen ist sie immer präsent, seit 2011 läuft „Die Helene Fischer Show“ jedes Jahr an Weihnachten zur besten Sendezeit. 

Doch darüber hinaus ist das Privatleben der Sängerin auch andauernd Gegenstand der Berichterstattung in der Klatschpresse. In Boulevardmedien häufen sich seit Jahren spekulative Schlagzeilen über sie, ihre Lebenspartner und ihre Familie. In einem Interview mit der „Zeit“ sprach Helene Fischer darüber, warum ihr der Schutz ihrer Privatsphäre so wichtig ist.

„Wahnsinnig enttäuscht“ über Bekanntwerden der Schwangerschaft

Dass ihre Schwangerschaft der Öffentlichkeit bekannt wurde, war von der Sängerin eigentlich noch nicht geplant gewesen. „Wir haben es lange bewusst zurückgehalten und es zuerst nur im aller-, allerengsten Kreis geteilt - in den Familien“, erzählte sie im Interview mit der „Zeit“. Bei einer ZDF-Produktion habe sie dann noch einige andere Leute einweihen müssen und dann sei die Information plötzlich an die Medien weitergereicht worden. „Da muss es irgendjemanden geben in unserem Umfeld, der plaudert“, erklärte sie. Und das habe sie „wahnsinnig enttäuscht“. Genauso sei es auch 2018 abgelaufen, als sie sich von ihrem damaligen Lebenspartner Florian Silbereisen trennte.

Diese Erklärung veröffentlichte der 37-jährige Schlagerstar nach Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft auf Instagram.

Video: In einem Interview mit der „Zeit“ sprach Helene Fischer auch über ein mögliches Karriereende.

„Mein Privatleben ist mein einziger Rückzugsort“

Schon lange bittet Helene Fischer öffentlich um Beachtung und Respekt vor ihrer Privatsphäre. Da sie als Schlagerstar und Fernsehmoderatorin wegen ihres Berufs sehr viel Zeit in der Öffentlichkeit verbringe, sei ihr Privatleben ihr einziger Schutzraum. Und in diesem möchte sie auch ungestört Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Deswegen versuche sie auch, die meisten Medienberichte, Kommentare oder Rezensionen über ihre Person und ihre Musik gar nicht mehr zu lesen. Doch im Zeitalter sozialer Medien sei das gar nicht mehr so einfach. „Ich bekomme viel mit, man kann sich heutzutage ja nicht komplett abschotten. Aber auch das lese ich nicht bewusst nach“, so beschreibt Helene Fischer ihren Umgang mit sozialen Netzwerken.

Zuletzt teilte sie auf ihrer Instagram-Seite einen Beitrag des medienkritischen Onlinemagazins "Übermedien“, in dem unzählige der Klatsch- und Tratsch-Geschichten über Helene Fischer als Fälschungen entlarvt wurden.

Viele der Boulevard-Geschichten über die Künstlerin sind gefälscht oder verzerrt. Helene Fischer teilte einen Artikel des medienkritischen Magazins "Übermedien“ auf Instagram.

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Medien spekulieren über Verlobung

Am Donnerstag (4. November) tauchten dann wieder sensible Informationen aus dem Privatleben der Künstlerin in den Schlagzeilen der Boulevardmedien auf: Angeblich soll Thomas Seitel ihr einen Heiratsantrag auf den Malediven gemacht haben. Das berichtet zumindest die „Bild“. Die Zeitung behauptet, ihr lägen exklusive Informationen über die Verlobung vor. Von Helene Fischer oder Thomas Seitel selbst war diese Nachricht allerdings nicht veröffentlicht worden. In dem „Bild“-Artikel heißt es nur, man habe die Information „aus dem Umfeld des Paares“ erhalten. Es zeigt sich also wieder ein ähnlicher Ablauf wie beim Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft, bei dem sie ja auch bereits vermutete, dass jemand aus ihrem Umfeld ihre privaten Geheimnisse an die Boulevardmedien weiterreiche. Im „Zeit“-Interview erklärt die Sängerin außerdem, dass sie durchaus den Eindruck habe, „dass bei den Durchstechereien an die Boulevardmedien Geld im Spiel ist.“

Besonders perfide: Im Artikel der „Bild“-Zeitung wird beschrieben, warum Helene Fischer die Malediven so sehr liebe und warum Thomas Seitel ihr gerade dort den Antrag gemacht habe. Denn auf der Inselgruppe könne sie „ihre Privatsphäre ungestört genießen, in einer Villa am Privatstrand dem Trubel entfliehen“.

So gut ist ihre Privatsphäre dort anscheinend aber doch nicht geschützt.

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