Sicherheit

Bunkermuseum: Alternatives Konzept für Brandschutz

| 18.11.2021 06:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das Bunkermuseum in Emden ist geschlossen. Der Brandschutz ist nicht gewährleistet. Foto: Archiv
Das Bunkermuseum in Emden ist geschlossen. Der Brandschutz ist nicht gewährleistet. Foto: Archiv
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Die gute Nachricht: Für das Bunkermuseum in Emden gibt es ein alternatives Brandschutzkonzept, das nun geprüft wird. Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht.

Emden - Für das Bunkermuseum wird ein alternatives Brandschutzkonzept geprüft. Wie aus einer Mitteilung der Pressestelle der Stadt Emden hervorgeht, sei das das Ergebnis eines Folgegesprächs zwischen dem Vorstand des Bunkermuseums und der Stadt Emden. Das Museum ist aktuell geschlossen, weil der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann. Auch im kommenden Jahr wird es nicht öffnen, teilt die Stadt Emden nun mit.

Nach einer Schätzung des Gebäudemanagements der Stadt müssten rund 600.000 Euro investiert werden, um den Brandschutz für das Museum an der Holzsägerstraße herzustellen. Nun hat das Bunkermuseum einen eigenen Prüfingenieur für Brandschutz und Ingenieurmethoden beauftragt, der ein alternatives Konzept erstellt und präsentiert hat. Dieser offenbar kostengünstigere Vorschlag soll nun seitens der Stadt fachlich geprüft und gegebenenfalls mit den zuständigen Aufsichtsbehörden abgestimmt werden.

Seitens der Stadt wolle man bei der Akquise von Fördermitteln behilflich sein, teilt die Stadt mit. Sofern es dem Verein gelinge, eine hohe Förderung sicherzustellen, wolle die Verwaltung dem Rat der Stadt Emden vorschlagen, sich an den Gesamtkosten zur Brandschutzsanierung zu beteiligen.

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