Fußball

TuRa 07 droht Ausfall von Kapitän Ole Eucken

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 27.11.2021 09:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ole Eucken ist Leistungsträger beim Landesligisten. Foto: Damm
Ole Eucken ist Leistungsträger beim Landesligisten. Foto: Damm
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Mit dem vierten Sieg in Serie hätte Westrhauderfehn noch Chancen auf die Aufstiegsrunde und den vorzeitigen Klassenerhalt. Ausgerechnet vor dem Spiel in Werlte bangt TuRa um Kapitän Ole Eucken.

Westrhauderfehn - In der Fußball-Landesliga tritt TuRa 07 Westrhauderfehn am Sonntag beim SV Sparta Werlte an. Nach drei Siegen in Folge will die Mannschaft von Trainer Erhan Colak ihren guten Lauf fortführen und im Emsland die nächsten drei Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr.

Nachdem die TuRaner am Mittwoch einen wichtigen 2:1-Derbysieg gegen Germania Leer einfahren konnten, sind die Chancen auf einen Platz in der Aufstiegsrunde weiterhin vorhanden. So weit will Trainer Erhan Colak aber noch nicht denken. „Rechnerisch ist noch war möglich, aber man muss sich schon fragen, wie groß unsere Chance wirklich ist. Da sind wir auch abhängig von anderen Ergebnissen. Wir wollen in Werlte drei weitere Punkte für die Abstiegsrunde sammeln. Wenn wir Werlte mit runter ziehen könnten, hätten wir nach dem Hinspielsieg sechs Punkte auf dem Konto“, sagt Colak.

Werlte schoss schon 37 Tore

Einfach wird die Aufgabe allerdings nicht. Mit 37 Treffern ist Werlte das torgefährlichste Team der Liga. „Das wird eine enge Kiste, in der Tabelle sind wir ja auch punktgleich. Ähnlich wie im Hinspiel erwarte ich eine intensive Partie. Der Sieg gegen Leer nach einem Rückstand hat uns gut getan, das wollen wir mitnehmen“, so Colak.

Allerdings haben die TuRaner ihren Derbysieg teuer bezahlt. Mannschaftskapitän Ole Eucken musste bereits nach zwölf Minuten verletzt ausgewechselt werden. Bei einem Eckball stieg der TuRaner zum Kopfball hoch und bekam dabei einen Schlag in den Nacken. Anschließend fiel er unglücklich auf den Kopf und musste im Krankenhaus behandelt werden. „Ole hat eine Stauchung und Prellung im Nackenbereich. Er ist inzwischen wieder zu Hause und es geht ihm auch schon besser. Ob es für das Spiel am Sonntag in Werlte reicht, ist aber mehr als fraglich. Ganz haben wir die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben“, so Colak. Ansonsten steht dem Coach derselbe Kader wie gegen Leer zur Verfügung. Fehlen werden nur die langzeitverletzten Lukas Kirschner und Mathis Flügge.

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