OZ-Serie „Türen im Advent“

Zeit für Ruhe und neue Ideen

Katja Mielcarek
|
Von Katja Mielcarek
| 18.12.2021 08:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die Weihnachtssterne im Hause Foest haben neuerdings bis zu zwölf Zacken. Paul Foest, ehemaliger Mathelehrerer, hat ein neues Bastelmuster entworfen. Foto: Mielcarek
Die Weihnachtssterne im Hause Foest haben neuerdings bis zu zwölf Zacken. Paul Foest, ehemaliger Mathelehrerer, hat ein neues Bastelmuster entworfen. Foto: Mielcarek
Artikel teilen:

Wie die Türchen vom Adventskalender öffnen sich jeden Tag Türen im Landkreis Leer. Menschen erzählen, wie sie die Adventszeit erleben und die Feiertage verbringen. Heute ist die Haustür 18 dran.

Leer - Hinter der Türe mit der Nummer 18 erwartet uns Paul Foest. Der 80-Jährige lässt es in der Adventszeit eher ruhig angehen – Spazierengehen, Lesen, Briefeschreiben – und den Rücken pflegen: „Ich habe mit meiner Frau das Laub aus unserem Garten aufgesammelt, das geht ganz schön ins Kreuz.“ Er sei sehr dankbar, dass die Stadtwerke jedes Jahr Laubkörbe aufstellen, das erleichtere das Ordnunghalten im Garten.

Und der ehemalige Mathelehrer hat in diesem Jahr seinen alten Zirkelkasten samt Geodreieck und Lineal aus dem Keller geholt. „Meine Frau bastelt seit zwei Jahren dreidimensionale Weihnachtssterne für unsere Wohnung und zum Verschenken. Die hatten bisher acht Zacken, das war mir zu wenig.“ Foest tüftelte an der Bastelvorlage herum, schenkte den doppellagigen Sternen erst zehn und am Schluss sogar zwölf Zacken. Noch mehr Zacken klappten nicht. „Die Auflagefläche der beiden Lagen wurde zu klein, das hat nicht gehalten.“ Wer weiß, vielleicht fällt ihm bis zum nächsten Jahr auch dafür eine Lösung ein. Bis dahin schmücken das Haus mit der Nummer 18 doppellagige Papiersterne mit acht, zehn und zwölf Zacken.

Ähnliche Artikel