Hamburg

„Aida“ und „Mein Schiff“: Das müssen Passagiere jetzt wissen

Karolina Meyer-Schilf
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Von Karolina Meyer-Schilf
| 03.01.2022 16:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Kreuzfahrt-Passagiere müssen mit Testungen, sich ändernden Bestimmungen und notfalls auch mit Abbruch der Reise reichnen. Foto: AFP/PATRICIA DE MELO MOREIRA
Kreuzfahrt-Passagiere müssen mit Testungen, sich ändernden Bestimmungen und notfalls auch mit Abbruch der Reise reichnen. Foto: AFP/PATRICIA DE MELO MOREIRA
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Zahlreiche Kreuzfahrten weltweit mussten wegen Corona-Infektionen bereits gestoppt werden. Wer jetzt mit „Aida“ und „Mein Schiff“ reist, muss mit diesen Maßnahmen rechnen.

Seit fast zwei Jahren hat die Corona-Pandemie die Tourismus- und Kreuzfahrtbranche fest im Griff. Nach vorsichtig optimistischem Neustart mussten nun einige Reedereien wegen Infektionen an Bord und trotz umfangreichem Hygiene- und Testkonzept Reisen unterbrechen. 

Allein in den vergangenen Tagen musste die „Aidanova“ sowie „Mein Schiff 6“ ihre Reisen abbrechen, die Passagiere konnten entweder ihren Urlaub nicht antreten oder werden nun nach Hause geflogen.

Aber was gilt bei den einzelnen Reedereien und worauf müssen sich Passagiere einstellen?

PCR-Tests bei Aida

Aida Cruises informiert ihre Passagiere umfangreich auf der Website in einem „Urlaubskompass“. So gelten unterschiedliche Anforderungen an Testnachweise für die jeweiligen Fahrtgebiete: Passagiere von Europareisen etwa müssen einen Tag vor der Reise einen zertifizierten Antigen-Test machen und werden direkt vorm Anbordgehen noch einmal PCR-getestet. 

In der Karibik und im Orient gelten etwas andere Regeln: Hier muss drei Tage vor der Reise ein PCR-Test gemacht werden, einen Tag vor dem Check-In ein Antigentest und bei Reisen ab Dubai direkt vor dem Anbordgehen noch ein weiterer PCR-Test. 

Bei allen Reisen gilt, dass nur vollständig Geimpfte überhaupt mitreisen können. 

Bestimmungen im Zielland

An Bord herrscht in allen öffentlichen Bereichen Maskenpflicht, empfohlen wird seitens der Reederei das Tragen einer FFP2-Maske. In den Restaurants und Bars am Platz herrscht keine Maskenpflicht, in den Außenbereichen nur, wenn kein sicherer Abstand eingehalten werden kann. 

Kompliziert wird es bei den Landausflügen: Hier kommt es nicht nur darauf an, was das Hygienekonzept der Reederei besagt, sondern vor allem auch die Bestimmungen im Zielland. So kann es durchaus sein, dass auch kurzfristig individuelle Landausflüge trotz Testungen nicht mehr möglich sind und nur noch geführte Gruppenausflüge angeboten werden. 

Antigentest bei TUI

Auch TUI Cruises verweist auf ihrer Website auf die sich ständig verändernde Lage in einzelnen Reiseländern: Anforderungen für Landausflüge und Testungen können sich während der Reise ändern. 

Auf der „Mein Schiff“-Flotte reichen zum Reiseantritt generell zwei Testungen: Maximal 72 Stunden vor Reiseantritt muss ein Test vorgesehen sein, hier reicht allerdings ein Selbsttest. Ab 24 Stunden vor dem Check-In an Bord muss ein zertifizierter Antigen-Test gemacht werden. 

An Bord herrscht Maskenpflicht in den öffentlichen Bereichen. 

Beide Reedereien informieren die Passagiere vor Reiseantritt über die jeweils geltenden Bestimmungen und tagesaktuell an Bord über etwaige Änderungen. 

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