Stadtentwicklung
Wiesmoor: Baustart für Millionenprojekt im Frühjahr geplant
Auf mehreren Lichtungen entlang der Wiesmoorer Hauptstraße laufen Bauarbeiten – nicht aber an der zentrumsnahen am Krokusweg. Wir haben mit dem Investor gesprochen, was dort geplant ist.
Wiesmoor - Bereits seit mehr als zwei Jahren klafft an der sonst dicht bebauten Hauptstraße in Wiesmoor zwischen dem Restaurant „Dao Asia Food“ und dem Krokusweg eine riesige Lücke. Ein großes Schild auf der mit Bauzäunen umrahmten und mit Schotter aufgefüllten Fläche lässt immerhin erahnen, was dort entstehen soll: ein Neubau mit Wohn- und Gewerbeeinheiten. Allerdings steht das Schild dort schon seit einem Jahr, passiert ist noch nichts.
„Der Baubeginn verzögert sich, weil der Bauantrag noch einmal angepasst werden musste“, sagt Investor Christian Rademacher-Jelten auf Nachfrage. Die Umsetzung seiner ersten Pläne hätte eine Änderung des Bebauungsplans nötig gemacht. Laut Dietmar Schoon vom Bauamt der Stadt Wiesmoor ist es jedoch zu keiner Vereinbarung zwischen Rademacher-Jelten und der Stadt gekommen.
Eine Genehmigung liegt bereits vor
Die überarbeiteten Pläne für den Neubau direkt an der Ecke Hauptstraße/Krokusweg lägen seit Ende Oktober beim Landkreis Aurich, der zuständigen Genehmigungsbehörde, vor, so Christian Rademacher-Jelten. „Wir gehen davon aus, dass im Februar die Baugenehmigung vorliegen wird.“ Im Frühjahr wird der Baustart und im Frühjahr 2023 die Fertiggestellung angepeilt. Bei dem Projekt handelt es sich um einen dreigeschossigen Neubau mit 15 Eigentumswohnungen – drei davon Penthouse-Wohnungen sowie zwei Gewerbeflächen von insgesamt 900 Quadratmetern.
Direkt daneben, weiter in den Krokusweg hinein, plant Christian Rademacher-Jelten einen weiteren, allerdings zweistöckigen Neubau mit acht Eigentumswohnungen, zwei davon Penthouse-Wohnungen. Für dieses Projekt liege bereits seit Oktober die Baugenehmigung vor. Es soll, idealerweise zeitgleich mit dem anderen Gebäude, ab Frühjahr gebaut werden. Das Gesamtvolumen beider Bauprojekte soll sich laut Investor Christian Rademacher-Jelten auf etwa sieben Millionen Euro belaufen.