Kinderbetreuung

Knusperhäuschen in Nortmoor hat ein Platzproblem

Christine Schneider-Berents
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Von Christine Schneider-Berents
| 14.02.2022 11:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Betonmischer und Radlader waren in den vergangenen Monaten die Attraktion für die Mächen und Jungen, die die Kindertagesstätte in Nortmoor besuchen. Foto: Broers
Betonmischer und Radlader waren in den vergangenen Monaten die Attraktion für die Mächen und Jungen, die die Kindertagesstätte in Nortmoor besuchen. Foto: Broers
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Die Kindertagesstätte in Nortmoor ist zu klein geworden. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Betreuungsplätzen wird die Einrichtung erweitert. Wie viel Geld gibt die Gemeinde dafür aus?

Nortmoor - Mehr Kinder brauchen mehr Platz: Das ist der Grund, warum die Gemeinde Nortmoor ihre Kindertagesstätte Knusperhäuschen ausbauen lässt. „Die Kosten belaufen sich auf rund 290.000 Euro“, teilt Bürgermeister Udo Dänekas (CDU) mit. Für die Ausstattung rechnet er noch einmal mit Ausgaben in Höhe von 12.000 Euro. Die Gemeinde bekomme Zuschüsse, müsse den Löwenanteil der Investition jedoch selber aufbringen. Vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Leer gebe es 70.000 Euro.

Für eine kleine Kommune wie Nortmoor sei das ein großes Projekt, so Dänekas. Doch aufgrund des Zuspruchs, den die Kita erfahre, sei man nicht mehr umhin gekommen, tätig zu werden. Hinzu kommen jetzt ein Regelgruppenraum, in dem zusätzlich 25 Kindergartenkinder betreut werden können, und ein Ruheraum. Dieser soll künftig auch für therapeutische Angebote genutzt werden können. Außerdem wird die Garderobenfläche umgestaltet und vergrößert.

Kleingruppe aufgestockt

Bisher standen für die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen regulär 53 Plätze zur Verfügung – 25 in einer Regelgruppe, 18 in einer Integrationsgruppe und zehn in einer Kleingruppe. Die Krippe der Kindertagesstätte hat Platz für zwei Gruppen, in der jeweils 15 unter Dreijährige betreut werden.

Aktuell besuchen jedoch 60 Mädchen und Jungen den Kindergarten und 29 die Krippe. 50 Kita-Kinder essen in der Einrichtung zu Mittag. Um dem zusätzlichen Bedarf gerecht werden zu können, wurde deshalb die Kleingruppe bereits in eine Regelgruppe umgewandelt. Um die Raumkapazitäten zu entlasten, wird der Bewegungsraum der Kita während der Bauphase für Betreuungsangebote genutzt.

Wann genau die Handwerker mit allen Arbeiten fertig sein werden, kann auf den Tag genau nicht gesagt werden. Im September sei mit dem Um- und Erweiterungsbau begonnen worden, so Udo Dänekas. In dieser Woche seien die Bodenbelagsarbeiten dran. Mitte März solle alles fertig sein.

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