Geflügelpest

Erste Lockerungen nach Geflügelpest im Ammerland

| 14.02.2022 12:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Fast 40.000 Puten mussten getötet werden. Symbolbild: Pixabay
Fast 40.000 Puten mussten getötet werden. Symbolbild: Pixabay
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Mitte Januar war in Westerstede in zwei Putenmastbetrieben die Geflügelpest ausgebrochen. Jetzt gibt es erste Lockerungen für Geflügelhalter in den zur Sicherheit eingerichteten Zonen.

Ammerland - Nach Geflügelpest-Ausbrüchen in zwei Putenmastbetrieben in Westerstede Mitte Januar hat der Landkreis Ammerland jetzt Teilentwarnung gegeben. Es gibt Lockerungen für Geflügelhalter. Die Überwachungszone um den Betrieb, in dem das hochansteckende Virus am 15. Januar festgestellt worden war, wird an diesem Montag aufgehoben. Die gewerblichen Geflügelbetriebe, die sich in dem Bereich befinden, sind laut Mitteilung von Tierärzten überprüft worden. In keinem wurden demnach Tiere mit Symptomen gefunden. Außerdem wurde die Schutzzone um den Mastbetrieb aufgehoben, in dem am 20. Februar die Geflügelgrippe nachgewiesen worden war. Hier bleibt die Überwachungszone aber noch bestehen. Infos dazu gibt es auf der Homepage des Landkreises https://link.zgo.de/Verfügung. Um die beiden Betriebe waren nach dem positiven Virusnachweis Schutzzonen von mindestens drei Kilometern und Überwachungszonen von mindestens zehn Kilometern eingerichtet worden. Zur Übersicht gibt es online eine Karte unter www.ammerland.de/geflügelpest.

Nach dem Ausbruch am 15. Januar waren die etwa 6000 Puten in dem Maststall getötet worden. In der Anlage, in der fünf Tage später das Virus aufgetaucht war, waren es 34.000 Puten. Trotz der Lockerungen betont die Kreisverwaltung, dass das Risiko weiterer Seuchenausbrüche unverändert hoch sei. Dies bestätigten Untersuchungsergebnisse von Wildvögeln in ganz Norddeutschland. „Auch im Landkreis Ammerland findet man immer noch tote Wildvögel, bei denen das hochpathogene aviäre Influenzavirus nachgewiesen wird“, wird Thomas Scherbaum, Tierarzt und Sachgebietsleiter Tiergesundheit im Veterinäramt des Landkreises Ammerland, in der Mitteilung zitiert. „Aus diesem Grund gilt das kreisweite Aufstallungsgebot für Geflügel im Landkreis Ammerland auch weiterhin.“

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