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Emder Festspielhaus soll im März 2023 eröffnet werden

Heiko Müller
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Von Heiko Müller
| 17.02.2022 08:56 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Ausmaße des neuen Foyers des künftigen Festspielhauses lassen sich bereits erkennen. Foto: F. Doden
Die Ausmaße des neuen Foyers des künftigen Festspielhauses lassen sich bereits erkennen. Foto: F. Doden
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Der Umbau des ehemaligen Neuen Theaters in Emden zum künftigen Festspielhaus am Wall schreitet voran. Besucher können sich schon jetzt auf einiges freuen.

Emden - Die Wiedereröffnung des ehemaligen Neuen Theaters und künftigen Festspielhauses am Wall in Emden wird auf den März 2023 verschoben. Das teilte die Chefin des städtischen Betriebs Kulturevents Emdem, Kerstin Rogge-Mönchmeyer, am Mittwochabend im Ausschuss des Emder Rates für Kultur und Erwachsenenbildung mit.

Ursprünglich hatten die Verantwortlichen den kommenden Herbst als Termin für den Abschluss des Umbaus angepeilt. Die umfangreichen Sanierung der zentalen Kulturstätten verzögern sich aber. „Wenn wir ganz sportlich sind, werden wir bis zum Jahresende fertig sein“, so Rogge-Mönchmeyer. Der Zeitplan sei aber vor allem deshalb angepasst worden, weil man nicht wisse, wie sich die Corona-Lage im kommenden Herbst und Winter entwickelt. Mit dem Termin im März kommenden Jahr sei man „auf der sicheren Seite“.

Umbau kostet 4,7 Millionen Euro

Nach Angaben der Betriebsleiterin investiert die Stadt insgesamt 4,7 Millionen Euro in das neue Festspielhaus. Davon fließen etwa 2,7 Millionen an Zuschüssen des Landes. Mit dem Geld wird unter anderem ein neues Foyer gebaut, der Zuschauerraum komplett erneuert und eine neue Lüftungstechnik installiert. Zudem soll es laut Rogge-Mönchmeyer im Haus „eine absolute Barrierefreiheit“ geben. Das gelte auch für Hörgeschädigte und möglicherweis auch für Blinde.

Die Besucher von Konzerten, Kino- und Theatervorstellungen werden künftig auch bequemer sitzen können. Im Neuen Theater waren die Sitzreihen sehr eng, so dass die Beinfreiheit sehr eingeschränkt war. Hinzu kam, das es im oberen Bereich des Zuschauerraums bislang keine Fluchtwege gab. Das sei auch der eigentliche Grund für den Umbau gewesen, so die Betriebsleiterin von Kulturevents.

Weniger Plätze für Zuschauer

Der neue Saal wird künftig in einen Mittelblock sowie zwei Seitenparketts. Die Zahl der Sitzplätze wird sich durch die Neuerungen auf um etwa 100 auf 580 reduzieren.

Wie Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) mitteilte, sollen auch die in die Jahre gekommenen Außenanlagen neu gestaltet werden. „Die passen nicht mehr ganz dazu“, sagte der Verwaltungschef im Kulturausschuss. Für dieses Projekt sollen zusätzliche Förderantrage beim Land gestellt werden. „Das wird aber sicherlich noch etwas dauern“, sagte Kruithoff im Kulturausschuss.

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