Einsatz

Ihrenerfeld: Polizei rammte die Haustür auf

Dirk Hellmers
|
Von Dirk Hellmers
| 17.02.2022 17:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Bereitschaftspolizei in Oldenburg war mit mehreren Mannschaftswagen in Ihrenerfeld angerückt. Fotos: Hellmers
Die Bereitschaftspolizei in Oldenburg war mit mehreren Mannschaftswagen in Ihrenerfeld angerückt. Fotos: Hellmers
Artikel teilen:

Bei Ermittlungen zu Eigentumsdelikten durchsuchten Beamte zwei Gebäude im Oberledingerland. Bei dem Einsatz wurden auch Beweismittel gefunden, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Ihrenerfeld/Rhauderfehn - Bei zwei Hausdurchsuchungen im Oberledingerland haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft Diebesgut gefunden. Das berichten die beiden Behörden am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

„Es geht um mehrere Eigentums- und Betäubungsmitteldelikte“, erklärt Jan Wilken. Er ist Sprecher der Staatsanwaltschaft in Aurich. Beide Durchsuchungen würden in Zusammenhang miteinander stehen, so Wilken weiter.

Am Dienstag haben die Ermittler des zweiten Kommissariats der Polizeiinspektion Leer/Emden mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg die Einsätze durchgeführt. Dabei wurden ein Gebäude in Rhauderfehn an der 1. Südwieke sowie eines in Ihrenerfeld durchsucht.

Tür aufgerammt

Von der Aktion in Westoverledingen zeugt noch eine mit einer Holzplatte notdürftig reparierte Haustür. „Die wurde mit einer Ramme geöffnet“, erklärt Polizeisprecherin Naemi Schröder. So hätten die Fahnder das Überraschungsmoment für sich nutzen wollen.

„Es wurden diverse Gegenstände aufgefunden und beschlagnahmt, von denen einige bereits als tatsächliches Diebesgut identifiziert werden konnten“, heißt es dazu in der gemeinsamen Pressemitteilung. Dazu, ob die Beweisgegenstände in beiden oder nur in einem der Objekte gefunden wurden, machten die Behörden keine Angaben. Auch die Zahl der Personen, gegen die ermittelt wird, wurde nicht genannt. Bei den Einsätzen sei allerdings keine Personen festgenommen worden, erklärt Schröder auf Nachfrage dieser Zeitung.

Weitere Ermittlungen

Mit einem Großaufgebot hatten die Beamten den Einsatz am Dienstag durchgeführt. Zwischen 8 Uhr und 22 Uhr hätten Polizeibeamte unter Zuhilfenahme ausgebildeter Diensthunde die genannten Objekte betreten, heißt es in der Pressemitteilung. Wie viele Polizisten im Einsatz waren, dazu wurden keine Angaben gemacht.

In Ihrenerfeld waren allein sieben Mannschaftswagen der Oldenburger Bereitschaftspolizei sowie weitere zivile Einsatzfahrzeuge. Das massive Personalaufgebot habe mit der Größe der durchsuchten Objekte zu tun, erklärte einer der Beamten vor Ort. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft kündigten weitere Überprüfungen im Zuge der Ermittlungen an.

Ähnliche Artikel