Kultur

Stromausfall legte Emder Landesmuseum lahm

| | 23.02.2022 07:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Wochenende kann das Landesmuseum wieder besucht werden – unter anderem mit der Sonderausstellung „Busy Girl – Barbie macht Karriere“. Foto: Hanssen/Archiv
Am Wochenende kann das Landesmuseum wieder besucht werden – unter anderem mit der Sonderausstellung „Busy Girl – Barbie macht Karriere“. Foto: Hanssen/Archiv
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Das ohnehin schon gebeutelte Landesmuseum in Emden musste aktuell wegen eines Stromausfalls schließen. Nun soll es aber bergauf gehen.

Emden - Der Sturm hat dem Ostfriesischen Landesmuseum in Emden den Strom abgedreht. Schon am Freitag hieß es auf der Facebook-Seite der Kultureinrichtung, dass das Haus aus „technischen Gründen“ geschlossen bleiben müsse. Auf Nachfrage bei der Stadt Emden, der das Museum untergestellt ist, heißt es als Erklärung, dass aufgrund eines „innerstädtischen Stromausfalls“ nicht nur die Ampeln vor dem Landesmuseum außer Funktion waren, sondern auch die Beleuchtungsanlage und das Kassensystem in dem alten Rathaus.

Sowohl die Ampel als auch die Elektronik im Landesmuseum seien allerdings seit Montagmittag wieder in Betrieb, so Stadtsprecherin Theda Eilers. Demnach soll das Kulturhaus am Samstag wieder öffnen können. Aufgrund der Pandemie ist das Museum bis zum 31. März werktags geschlossen. Es öffnet nur am Wochenende in der Zeit von 10 bis 17 Uhr. Für den Besuch gilt die 2G-Regel, FFP2-Masken müssen getragen werden. Neben der Dauerausstellung mit Gemäldegalerie, Rüstkammer und Moorleiche Bernie kann noch bis zum August dieses Jahres die Sonderausstellung „Busy Girl - Barbie macht Karriere“ besucht werden.

Das Landesmuseum steht vor dem Wandel. Vor knapp einem Monat war das neue Direktorium vorgestellt worden. An seiner Spitze: die neue Museumsdirektorin Jasmin Alley. Sie hat viel Arbeit vor sich: Das Landesmuseum ist stark defizitär, die Technik veraltet und die Besucherzahlen nicht wie erhofft. Die Dauerausstellung ist seit 2005 in ihren Grundzügen nur wenig verändert worden. Die Öffentlichkeitsarbeit könnte besser sein. Unter Alley soll das Museum mit ihrer laut der Stadt Emden im Nordwesten Deutschlands einzigartigen kunst- und kulturhistorischen Sammlung sichtbarer und attraktiver für Besucherinnen und Besucher werden. Rund 425.000 Euro sollen in diesem Jahr für den Austausch der Beleuchtung investiert werden.

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