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Ab diesen Samstag gibt es Suppe auf dem Emder Wochenmarkt

| | 26.02.2022 08:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
An diesem Samstag steht Karl „Kalli“ Smidt das erste Mal mit seinem Suppenstand auf dem Emder Wochenmarkt. Foto: Hanssen
An diesem Samstag steht Karl „Kalli“ Smidt das erste Mal mit seinem Suppenstand auf dem Emder Wochenmarkt. Foto: Hanssen
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Die Betreiber der „Lüttje Köken“ in Emden machen ernst: Ab diesen Samstag stehen sie auch auf dem Wochenmarkt mit ihrer Suppe. Für den Sommer ist besonderes geplant.

Emden - Mehr als ein Jahr haben die Planungen gedauert, jetzt wird es ernst: An diesem Samstag stehen Claudia und Karl - besser bekannt als Kalli - das erste Mal mit einem Suppenstand auf dem Emder Wochenmarkt. Die beiden führen bereits die kleine Suppenküche „Lüttje Köken“ auf der Verkehrsinsel im Behördenviertel. Seit dem Wochenmarkt-Weggang von „Suppenmann“ Joerg Theilen Mitte 2020 fehlte das Eintopf-Angebot zwischen Käse-, Fleisch- und Brötchenständen. Einen im vergangenen Jahr gestarteten Suppenverkauf hatte es nur knapp zwei Wochen gegeben, bis Betreiber Kevin Vohlken das Handtuch warf. Neben dem Vollzeit-Job war der Stand doch zu viel für ihn.

Karl "Kalli" Smidt in seiner "Lüttje Köken". Foto: Archiv/Hanssen
Karl "Kalli" Smidt in seiner "Lüttje Köken". Foto: Archiv/Hanssen

Für Kalli Smidt ist das neue Angebot eine Herzensangelegenheit. Man müsse die Arbeit schon lieben und immer im Kontakt mit den Menschen bleiben, damit es Erfolg gibt, sagt er. Um für dann beide Suppen-Betriebe vorzukochen, öffnet er ab dem 28. Februar vorerst nicht mehr die „Lüttje Köken“ am Montag. Auch am Dienstag, 29. Februar, soll das kleine Restaurant geschlossen bleiben. „Ich werde wohl ungefähr doppelt so viel kochen wie sonst“, sagt er. Je nach Nachfrage werde er das dann steigern. Immer dienstags und samstags soll es seine Speisen auf dem Wochenmarkt geben.

Besondere Idee für den Sommer

Mit seiner achtjährigen Erfahrung in dem Suppen-Betrieb sieht er sich gewappnet für die neue Aufgabe, es müsse aber erst einmal trotzdem geschaut werden, wie alle Abläufe funktionieren. Am Samstag steht er schon ab halb 7 auf dem Neuen Markt, um den richtigen Stellplatz einzunehmen und sich vorzubereiten. Er geht davon aus, dass die ersten Kundinnen und Kunden aber wohl erst am Vormittag zur Suppe greifen werden. Dass das Interesse groß ist, da ist er sich sicher. Tatsächlich hatte es auch bei dem vorigen Suppenstand von Theilen stets lange Schlangen gegeben. „Selbst im Sommer ist bei mir viel los“, sagt auch Kalli Smidt.

Beim Schweckendiekplatz befindet sich die "Lüttje Köken". Foto: Hanssen
Beim Schweckendiekplatz befindet sich die "Lüttje Köken". Foto: Hanssen

Für seinen Wochenmarkt-Stand hat er in den wärmeren Monaten etwas Besonderes vor: Während er schon jetzt neben Suppen, Nudelgerichten und anderem auch Bratwürste anbieten will, soll es im Sommer auch beispielsweise Burger und Ofenkartoffeln geben. Weil seine Frau Claudia Smidt seit Jahrzehnten Vegetarierin sei, gebe es - wie in der „Lüttje Köken“ - auch immer vegetarische und vegane Alternativen, sagt er. Sie arbeiteten gerade an einer Burgerfrikadelle aus Gemüse.

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