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Wie Bruce Willis: Diese Stars mussten ihre Karriere aufgeben

Raphael Steffen
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Von Raphael Steffen
| 31.03.2022 17:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bruce Willis (hier im Jahr 2019) leidet an Aphasie und kann nicht mehr vor der Kamera schauspielern. Foto: imago images/ZUMA Press
Bruce Willis (hier im Jahr 2019) leidet an Aphasie und kann nicht mehr vor der Kamera schauspielern. Foto: imago images/ZUMA Press
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Die Fans von Actionstar Bruce Willis sind schockiert: Der Hollywood-Schauspieler kann aus gesundheitlichen Gründen nie wieder Filme drehen. Sein Schicksal bewegt die Welt - doch ist leider kein Einzelfall.

Krankheiten gehören zum Leben dazu. Doch wenn sich ein bekannter Darsteller wie Bruce Willis (67), der sich mit Filmen wie „Stirb langsam“ eine große Fangemeinde in aller Welt erarbeitet hat, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Öffentlichkeit zurückziehen muss, nehmen besonders viele Menschen Anteil.

Video: Diese Promis mussten wegen Krankheiten ihre Karrieren beenden

Willis leidet laut einer Mitteilung seiner Familie an Aphasie, einer erworbenen Sprachstörung, die etwa nach einem Schlaganfall auftreten kann. Der Auslöser ist in Willis’ Fall nicht bekannt gegeben worden.

Ein trauriges Los, das vor Willis schon andere Prominente getroffen hat. Eine Auswahl:

Der „Zurück in die Zukunft“-Star leidet seit 1991 an der Parkinson-Krankheit. Im Jahr 2000 musste er sich deswegen weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurückziehen, doch erst 2020 erklärte er seine Karriere endgültig für beendet. Mit einer eigenen Stiftung unterstützt er die Erforschung des Syndroms und bringt sich in wissenschaftspolitische Debatten ein.

Reeve wurde ab 1978 als fliegender Held Superman bekannt, den er in vier Filmen verkörperte. Seit 1995 war er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt, nachdem er sich bei einem Reitunfall zwei Nackenwirbel gebrochen hatte. Danach trat er nur noch sehr selten in Produktionen auf. Christopher Reeve starb 2004 an den Folgen seiner Lähmung.

David Niven verkörperte den Gentleman-Briten schlechtin. Seine berühmteste Rolle war die des Gauners Sir Charles Lytton an der Seite von „Inspektor Clouseau“ Peter Sellers in „Der rosarote Panther“ von 1963. Zwanzig Jahre spielte er Lytton noch einmal in der Fortsetzung „Der Fluch des rosaroten Panthers“ - kurz bevor er an ALS starb.

David Prowse spielte in der „Star Wars“-Trilogie (1977-81) Darth Vader - unter anderem wegen seiner stattlichen Körpergröße von knapp zwei Metern. Allerdings wurde seine Stimme nachsynchronisiert und in den wenigen Szenen ohne die berühmte Maske wurde Prowse durch Sebastian Shaw ersetzt. Prowse litt fast sein ganzes Leben an Arthritis, die ihn ab den 1980ern zwang, kürzer zu treten. 2020 starb er an Covid-19.

Terry Jones war ab 1969 eine feste Größe in der legendären Komiker-Truppe Monty Python. Unvergessen ist sein Auftritt im Kult-Film „Das Leben des Brian“ (1979). 2014 stand Jones noch einmal mit seinen Kollegen auf der Bühne, doch bereits damals machte sich seine Demenzerkrankung bemerkbar, derentwegen er sich 2016 aus dem Rampenlicht verabschiedete. Als Folge litt auch er an einer Aphasie. Jones starb 2020.

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