Osnabrück

Neuer Ostfrieslandkrimi: Kommissarin Klaasen am Abgrund

Thomas Heise
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Von Thomas Heise
| 01.04.2022 14:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ostfriesensühne Foto: Tom Heise
Ostfriesensühne Foto: Tom Heise
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Ein neuer Ostfrieslandkrimi von Klaus-Peter Wolf: Die „Ostfriesensühne“ führt Kommissarin Klaasen schmerzhaft zurück in die eigene Vergangenheit. Führte ihr Vater ein Doppelleben?

Ann-Kathrin Klaasen (Julia Jentsch) quält sich mit einer schweren Erkältung. Im Wartezimmer ihres Arztes entdeckt sie durch Zufall ein Foto ihres Vaters, das diesen mit einer ihr unbekannten Frau zeigt. Für die Kommissarin der Beginn einer schmerzhaften Reise in die eigene Vergangenheit. Denn ihr vor 15 Jahren bei einem Diensteinsatz ums Leben gekommene Vater scheint nicht die Lichtgestalt zu sein, für die Klaasen ihn immer gehalten hat. Dabei führen sie ihre Recherchen von Aurich bis tief ins Ruhrgebiet. Führte ihr Vater ein verbrecherisches Doppelleben?

Die auf der Krimibuchreihe von Klaus-Peter Wolf basierende aktuelle Folge ist ein spannender, schnörkelloser Thriller mit exzellenter Besetzung, die am Ende die Aufarbeitung eines Traumas bedeutet. Dabei gibt es gar keinen Roman mit dem Titel „Ostfriesensühne“. Doch Drehbuchautor Florian Schumacher und Regisseur Sebastian Ko ist eine packende Story gelungen, die auch von den guten Gastauftritten der Episodendarsteller Stefan Kurt und Michael A. Grimm profitiert. Im Mittelpunkt aber steht Kommissarin Klaasen, der immer mehr der Boden unter den Füßen wegzubrechen scheint.

Sendetermin: „Ostfriesensühne“. Samstag, 2. April 2022, 20.15 Uhr, ZDF. Wertung: Fünf von sechs Sternen. Im Stream: Schon jetzt ist „Ostfriesensühne“ in der ZDF-Mediathek zu sehen.

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