Einsatz
Wittmund: Erdgastank eines Autos zerborsten
In Wittmund ist am Sonnabendvormittag der Erdgastank eines Autos geborsten. Ein Mann wurde verletzt, Feuerwehr und Polizei rückten aus.
Wittmund - Zwischenfall beim Betanken eines Autos in Wittmund: Nach Angaben der Polizei ist am Sonnabendvormittag gegen 10.30 Uhr in der Jeverstraße der Erdgastank eines Autos explodiert. Der 56 Jahre alte Fahrer des Wagens wurde hierbei von seinem VW weggeschleudert und blieb verletzt am Boden liegen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zunächst konnte er keine Angaben zur Schwere der Verletzungen machen. Doch inzwischen steht fest: Der Mann wurde leicht verletzt, er hatte sich bei dem Unfall Schnittwunden zugezogen.
Die beiden weiteren Insassen im Wagen, eine 49-Jährige und eine 19 Jahre alte Frau, wurden nicht verletzt. Beide Frauen hatten den 56-Jährigen nach dem Unfall zunächst versorgt, er wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Fahrzeug wurde geborgen
Nach dem Vorfall wurden die Tankstelle und auch der Bereich um die Tankstelle geräumt, so der Sprecher. Gegen Mittag wurde der Bereich wieder freigegeben. Neben der Polizei war auch die Feuerwehr vor Ort. „Die Einsatzkräfte kontrollierten das Fahrzeug“, sagte Oliver Hemken, Sprecher der Wittmunder Kreisfeuerwehr, auf Nachfrage. Es wurde gesichert, ebenso die weiteren Gastanks im Wagen – und anschließend abgeschleppt.
Zu einem Brand war es bei dem Unfall nach Angaben des Feuerwehrsprechers nicht gekommen. Dies bestätigte auch Jens Voshage, Sprecher der OrangeGas GmbH, die die Zapfsäule betreibt. Er sagte allerdings, dass es entgegen der ersten Meldung der Polizei nicht zu einer Explosion gekommen sei, vielmehr sei der Tank gerissen, und es sei schließlich zu einer Druckwelle durch schlagartig austretendes Gas gekommen. Die Ursache ist noch nicht abschließend ermittelt, so ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Man gehe aber von einem technischen Defekt an den Tanks des Wagens aus. Zur Höhe des Schadens konnte er allerdings keine Angaben machen.
Betreiber OrangeGas teilte am Abend nach dem Unglück mit, dass die Überprüfung durch Monteure einer Fachfirma ergeben habe, dass die Zapfsäule und andere Teile der Anlagentechnik nicht beschädigt worden seien. „Wir werden vorsichtshalber die Zapfpistole und den Schlauch auswechseln und planen, unsere Zapfsäule Anfang der Woche wieder in Betrieb zu nehmen“, sagt Johan Bloemsma, Deutschland-Chef von OrangeGas.