Elf der Woche

Sogar ein Infekt stoppte Havemanns Comeback nicht

Maren Stritzke
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Von Maren Stritzke
| 11.04.2022 18:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der vergangene Spieltag brachte wieder einmal verdiente Akteure hervor.
Der vergangene Spieltag brachte wieder einmal verdiente Akteure hervor.
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Der Esenser Keeper Jannes Havemann feierte im Heimspiel gegen Pewsum sein Comeback – und das, obwohl er noch von einem Infekt geschwächt war.

Ostfriesland - Wegen eines Magen-Darm-Infekts musste Jannes Havemann die vergangene Woche das Bett hüten. An Training war an den Tagen nicht zu denken. Doch der Torhüter und Kapitän des Fußball-Bezirksligisten TuS Esens rappelte sich wieder auf, sodass seine Mannschaft im Heimspiel gegen den TuS Pewsum auf ihn zählen konnte. „Ich war zwar noch etwas schlapp, aber angesichts der personell angespannten Lage habe ich zugesagt“, erklärt der 31-Jährige aus Esens, der über die 90 Minuten vollen Einsatz zeigte. „Jannes hat eine tolle Einstellung an den Tag gelegt. Er war sehr stark im Tor“, lobt auch sein Coach Jens Backhaus. Damit hat sich Havemann eine Nominierung in der „Elf der Woche“ mehr als verdient.

Sechs Akteure sind diesmal erstmals nominiert. Grafik: Schüür
Sechs Akteure sind diesmal erstmals nominiert. Grafik: Schüür
Der Esenser Keeper steht erstmals in der Aufstellung – auch weil der 31-Jährige in der ersten Saisonhälfte lange ausfiel. Im Bezirkspokalspiel im September in Weene war der Stammtorhüter in der Schlussphase wegen Personalnot als Joker auf dem Feld zum Einsatz gekommen und verletzte sich dabei unglücklich im Knie-Waden-Bereich, was die erste Zwangspause zur Folge hatte. Einen Monat später im Bezirksligaspiel in Strudden erlebte er ein Verletzungs-Deja-vù. Die Kniebeschwerden sorgten für Zwangspause Nummer zwei. Wegen der Verletzung und der langen Winterpause war es am Sonntag Havemanns erster Punktspieleinsatz in der 1.-Herren-Mannschaft nach knapp sechs Monaten. Beim 3:2-Sieg gegen Pewsum hielt er in der Schlussphase einen Strafstoß und verhinderte somit den Pewsumer Ausgleich.
Jannes Havemann. Foto: Steenhoff
Jannes Havemann. Foto: Steenhoff

Auch der Esenser Frank Til glänzte

Eine ebenso überragende Leistung zeigte Frank Til. Dem Verteidiger im Esenser Trikot glückte per Kopfball nicht nur der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, sondern er verwandelte in der 72. Minute auch einen Foulelfmeter zum 3:2. Die beiden Pewsumer Tore erzielte Carsten Weyers, der damit zum zweiten Mal in der „Elf der Woche“ steht. Ein Ausrufezeichen setzte am Sonntag der SV Wallinghausen mit seinem 6:1-Erfolg gegen Larrelt. Den Torreigen eröffnete der starke SVW-Akteur Bent Bogena mit einem Doppelpack. Auch Jan-Friso Heeren zeigte überragende Leistungen und trug sich mit dem zwischenzeitlichen 5:0 ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Vom SV Großefehn schafften es zwei Fußballer erstmals in die „Elf der Woche“: Verteidiger Thomas Dirks und Mittelfeldakteur Helge Janssen sorgten mit dafür, dass die frühe 1:0-Führung bis zum Schluss Bestand hatte und die Fehntjer einen Derbysieg in Aurich feierten. Der FC Norden machte am Sonntag mit einem 4:0-Sieg gegen BW Borssum auf sich aufmerksam. Auffälligste Akteure im Norder Dress waren dabei Verteidiger Imko Schwitters und Stürmer Jens Bakker, der mit zwei Toren und einer Vorlage die Gastgeber zum Sieg führte.

Das Topspiel in der Bezirksliga-Aufstiegsrunde zwischen Tabellenführer SV Hage und TV Bunde brachte zwar keinen Sieger hervor (1:1), dafür zwei Kandidaten für unsere Aufstellung: Die beiden Torschützen Stefan Hollwege (Hage) und Keno Schmidt (Bunde) verdienten sich durch ihre unermüdlichen Einsätze ebenfalls eine Nominierung.

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