Aktion
Emder Bunkermuseum wird Ort des „Friedens für alle“
An diesem Mittwoch soll es vor dem Emder Bunkermuseum wieder um das Thema „Frieden für alle“ gehen. Dafür hat der Museumsverein Jugendliche aus Emden und Russland eingeladen.
Emden - Nach der positiven Resonanz auf die erste Veranstaltung „Frieden für alle“ lädt der Vorstand des Bunkermuseums zur zweiten Auflage vor dem Museum in der Holzsägerstraße ein. Das teilt Christian Röben im Namen des Vorstandes mit. Der Verein hat jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des normalerweise alljährlich stattfinden Workcamps der Kriegsgräberfürsorge in der Normandie eingeladen, die über ihre Erfahrungen bei der Friedensarbeit in St. Désir berichten werden, heißt es in der Mitteilung weiter. In St. Désir pflegen Emder Jugendliche gemeinsam mit Jugendlichen aus Emdens russischer Partnerstadt Archangelsk die Gräber deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs lädt der Verein alle Interessierten am kommenden Mittwoch, 13. April, um 19.15 Uhr zur Veranstaltung „Frieden für alle“ ein. Nach einer Begrüßung durch den Vorstand werden junge Leute aus Emden und aus Russland ihre Gedanken zu Krieg, Frieden und Freiheit vortragen.
Zur ersten Auflage von „Frieden für alle“ waren laut Förderverein mehr als 50 Interessierte gekommen. Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) II hatten dabei ihre Gedanken zum Thema Frieden vorgetragen. Am Bunkermuseum hängt jetzt auch ein Banner mit Friedenssymbolik.