Ein Herz für Ostfriesland Diakonisches Werk gibt 15.000 Euro für Ukrainer weiter

 | 18.05.2022 07:23 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Heidi Lünemann (rechts) und Roswitha Bachmann von der Tafel in Leer engagieren sich für die Flüchtlinge aus der Ukraine. Foto: Ortgies/Archiv
Heidi Lünemann (rechts) und Roswitha Bachmann von der Tafel in Leer engagieren sich für die Flüchtlinge aus der Ukraine. Foto: Ortgies/Archiv
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Um Ukrainern zu helfen, hat das Diakonische Werk 15.000 Euro bekommen. Sie geben es weiter an diejenigen, die es noch dringender benötigen.

Leer - Als die Menschen aus der Ukraine vor dem Krieg nach Ostfriesland flohen, hatten einige von ihnen nichts dabei außer ihre Pässe und das, was sie am Leib trugen. Soziale Kaufhäuser und Tafeln sprangen ein und statteten die Menschen mit Kleidung und Hygieneartikeln aus. Nun sollen sie für ihr Engagement belohnt werden.

Das Diakonische Werk der Evangelisch-reformierten Kirche wird dem sozialen Kaufhaus in Weener, der Tafel in Leer und das soziale Kaufhaus in Emden unter die Arme greifen. 15.000 Euro haben sie dafür von „Ein Herz für Ostfriesland“ (EHFO), dem gemeinnützigen Hilfswerk von Ostfriesen-Zeitung, Ostfriesischen Nachrichten und General-Anzeiger, bekommen.

Hilfe für Helfer

„Wir sehen uns als Mittler und geben das Geld gerne weiter“, sagt Ursula van Lessen vom Diakonischen Werk. „Wir wollen schauen, wie viele Menschen aus der Ukraine jeweils ausgestattet wurden. Entsprechend werden wir das Geld verteilen“, sagt sie. Einige der Organisationen hätten bereits Sponsoren. So würden beim sozialen Kaufhaus in Weener Hygieneartikel, die von Flüchtlingen aus der Ukraine benötigt würden, durch einen Sponsor bezahlt.

„Die Tafel und die sozialen Kaufhäuser haben die Menschen mit allem versorgt. Von der Unterhose bis hin zur Winterjacke“, so Ursula van Lessen. Mit dem Geld, das das Diakonische Werk nun vom Hilfswerk bekommt, wollen sie die Kosten der Institutionen decken und ihre Wertschätzung für die geleistete Arbeit ausdrücken. Gerade die Tafeln in der Region haben Probleme.

Eben durch den Krieg in der Ukraine werden Lebensmittel knapp und teuer. Die Tafeln erhalten ihre Lebensmittelspenden oft Spenden von Supermärkten. Doch auch diese haben weniger, sodass die Spenden zurückgehen. Geld, um das Nötigste zu decken und weiterhin den Menschen zu helfen, wird also dringend benötigt. Deshalb hat sich das Diakonische Werk für diese Begünstigten entschieden