BW Papenburg feuert Trainer Alo Weusthof

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 17.05.2022 21:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trainer Alo Weusthof war von seiner Entlassung überrascht. Foto: Reemts
Trainer Alo Weusthof war von seiner Entlassung überrascht. Foto: Reemts
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Fußball-Landesligist BW Papenburg geht im Endspurt aufs Ganze: Zwei Spieltage vor Saisonende muss Trainer Alo Weusthof gehen. Der Interimscoach ist ein alter Bekannter.

Papenburg – Paukenschlag beim SC Blau-Weiß 94 Papenburg! Der Fußball-Landesligist hat sich zwei Spiele vor dem Saisonende von seinem Trainer Alo Weusthof getrennt. Dabei haben die Emsländer noch Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga. Laut Papenburgs sportlichem Leister Jakob Krause-Heiber hat es zwischen Trainer und Mannschaft aber nicht mehr gepasst.

„Ich hatte das Gefühl, das Alo Weusthof und die Mannschaft nicht mehr im selben Boot sitzen. Daher wollten wir für die letzten beiden Spiele noch einmal einen neuen Impuls setzen. Sowohl Alo als auch die Mannschaft haben das selbe Ziel verfolgt, es hat aber nicht mehr gepasst“, sagt Jakob Krause-Heiber.

Knall mit der Mannschaft

„Alo Weusthof ist für mich weiterhin ein ausgezeichneter Trainer, der hier sehr erfolgreiche Arbeit geleistet hat. Wir sind auf dem Weg zur Oberliga, Mannschaft und Trainer wollten da aber unterschiedliche Wege bestreiten und haben am Ende nicht mehr die selbe Sprache gesprochen“, so Krause-Heiber. „Sportliche Gründe haben definitiv keine Rolle gespielt“.

Weusthof selbst war laut Papenburgs sportlichem Leiter von der Entlassung überrascht. Im vorletzten Saisonspiel am Mittwochabend um 19.30 Uhr beim SV Grün-Weiß Mühlen, gegen den Papenburg am Sonntag mit 1:3 verlor, wird der ehemalige Trainer Alex Homann auf der Bank sitzen. Homann leitete am Dienstagabend bereits das Training und wird die Blau-Weißen auch im letzten Spiel am Sonntag in Schüttorf. „Alex kennt die Mannschaft und den Verein. Die zwei Spiele konnte er bei seiner Familie durchboxen, danach steht er aber nicht mehr zur Verfügung“, sagt Krause-Heiber.

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