Fußball Strudden siegt 4:1 – nun folgt das Endspiel um den Titel
TuS Strudden übernahm am Mittwoch die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga. Im letzten Saisonspiel könnte der kleine Klub am Samstag die Meisterschaft perfekt machen.
Strudden - Ein Sportplatz, die Gaststätte „Zum Lütten Didi“ und eine Handvoll Häuser – das ist Strudden. Die Mini-Ortschaft bei Friedeburg strebt nach dem Maxi-Erfolg in der Fußball-Bezirksliga. Der TuS Strudden besiegte am Mittwoch im Nachholspiel den SV Holtland 4:1, übernahm Platz eins und könnte am Sonnabend ab 15 Uhr im „Endspiel“ gegen den TV Bunde die Meisterschaft und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt machen.
„Das wird Samstag ein geiles Spiel vor einer geilen Kulisse“, sagte TuS-Obmann Florian Rose nach dem 4:1-Sieg. „Wir freuen uns riesig auf das Spiel.“
Nach 24 Minuten schon 3:0
Gegen den SV Holtland erwischte der TuS einen Blitzstart. Als SVH-Torwart Jann Hellmers den Ball vertändelte, traf Jeff Dorn in der 3. Minute nur den rechten Außenpfosten. Eine Minute später klatschte der nächste Dorn-Schuss an den linken Pfosten.
In der 12. Minute fiel dann das 1:0. Nach einer Flanke von Timo Cordes traf Nick Dübbel ins lange Eck. Strudden stürmte und jubelte weiter. Bis zur 24. Minute erhöhte Torjäger Jeff Dorn einmal per Fuß und einmal per Kopf auf 3:0. Auch diese Treffer bereitete Cordes vor. Erst Ende der ersten Halbzeit ließ sich auch der SVH im Angriff blicken. Einen Freistoß van Fabian Hellmers hielt TuS-Torwart Rene Breu sicher.
Schlusspunkt per Elfmeter
Die zweite Halbzeit verlief deutlich ausgeglichener. Die Gäste steigerten sich erheblich, erkämpften sich einige Eckbälle und verkürzten in der 83. Minute durch einen Außenristtreffer von Jelmer van Dijk auf 3:1.
Statistik
Tore: 1:0 Dübbel (12.), 2:0 Dorn (17.), 3:0 Dorn (24.), 3:1 van Dijk (83.), 4:1 Janßen (Foulelfmeter, 84.).
Wenig Minuten zuvor war ein Struddener Tor von Philip Wieker wegen eines Handspiels nicht anerkannt worden.
Spannend wurde es am Ende nicht mehr, weil Strudden nach dem 3:1 quasi im Gegenzug einen Elfmeter zugesprochen bekam. Nach einem Foul an Johannes Schmidt verwandelte Thilo Janßen den Strafstoß zum 4:1-Endstand.