Fußball-Landesliga  TuRa 07 hat Klassenerhalt selber in der Hand

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 21.05.2022 06:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Verrückte Landesliga: Neben TuRa 07 Westrhauderfehn (rechts Felix Douwes) kann plötzlich auch noch Germania Leer die Klasse halten. Foto: Doden
Verrückte Landesliga: Neben TuRa 07 Westrhauderfehn (rechts Felix Douwes) kann plötzlich auch noch Germania Leer die Klasse halten. Foto: Doden
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TuRa 07 Westrhauderfehn hat aus den letzten sechs Spielen nur zwei Punkte geholt. Doch den Klassenerhalt in der Landesliga hat man weiter in der eigenen Hand.

Westrhauderfehn - In der Abstiegsrunde der Fußball-Landesliga empfängt TuRa 07 Westrhauderfehn am Sonntag den VfL Oythe. Obwohl die Mannschaft von Trainer Erhan Colak zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierte, hat sie den Klassenerhalt weiterhin in der eigenen Hand. Damit das auch so bleibt, ist ein Sieg gegen Oythe Pflicht. Anstoß im Stadion an der Werftstraße ist um 15 Uhr.

Mit nur einem Sieg, zwei Remis und fünf Niederlagen ist die Bilanz von TuRa 07 Westrhauderfehn in der Abstiegsrunde erschreckend schwach. „Da ist in den letzten Wochen vieles zusammen gekommen. Personell ist es schon sehr heftig gewesen, und dann hat uns auch noch das Spielglück gefehlt“, erklärt Trainer Erhan Colak. Dass seine Mannschaft dennoch weiterhin im Rennen ist, hat sie dem TuS Bersenbrück zu verdanken, der in der Oberliga den Klassenerhalt schaffte. So steigen aus der Landesliga nur noch fünf Mannschaften ab, dadurch stehen die TuRaner wieder über dem Strich.

Sechs Teams kämpfen um einen Platz

„Jetzt haben nicht nur wir, sondern auch alle Mannschaften hinter uns wieder gute Chancen auf den Klassenerhalt. Da die ersten fünf Mannschaften schon etwas Vorsprung haben, bleibt für die anderen sechs nur noch ein Platz“, so Colak. „Und wenn wir diesen Platz behalten wollen, müssen wir jetzt dringend punkten. Es ist schon verrückt, aber mit einem Sieg gegen Oythe haben wir wieder sehr gute Chancen“, sagt der TuRa-Coach. So sieht es auch in der Abstiegsrunde nach einem Herzschlagfinale aus, denn auch der Letzte Germania Leer hat bei nur drei Punkten Rückstand auf TuRa plötzlich wieder Chancen.

Der Gegner aus Oythe hat einen Zähler weniger auf dem Konto. „Das ist ein Sech-Punkte-Spiel. Beim 1:2 in Lohne haben Einsatz, Leidenschaft und Laufbereitschaft gestimmt, nur das Spielglück hat gefehlt. Offensiv waren wir aber auch zu harmlos. Durch die Rückkehr von unserem Kapitän Ole Eucken können wir hoffentlich wieder mehr Gefahr ausstrahlen“, sagt Colak. Unabhängig davon wird die Aufgabe gegen den Gast aus Vechta nicht einfach. „Oythe hatte vor der Saison andere Ziele und hat eigentlich die Qualität für die Aufstiegsrunde. Das ist eine junge, spielstarke Mannschaft, die mit der aktuellen Situation aber auch klar kommen muss. Vielleicht können wir die Verunsicherung etwas ausnutzen, am Ende wird es aber wohl wieder eine enge Kiste werden“, sagt Colak. Das Hinspiel in Oythe endete 1:1.

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