Beste Stimmung Fans feierten fröhlichen Schlagerabend in Firrel
Beim Auftritt von Daniela Alfinito ging in der Betriebshalle von Heinz de Buhr die Post ab. „Firrel ist der Hammer“, findet Moderator Stefan Mross.
Firrel - „Endlich wieder flotte Musik von großen Stars der deutschen Musikszene in Firrel – und alles ohne Maske und ohne große Einschränkungen“, freuten sich Veranstalter Heinz de Buhr und Bürgermeister Johannes Poppen. Das fanden wohl auch 700 Gäste des Schlagerabends in der Betriebshalle von de Buhr in Firrel. Deren Applaus galt vor allem Daniela Alfinito.
Die Stimmung an diesem besonderen Abend in der Betriebshalle von Heinz de Buhr erreichte nämlich, angekurbelt vom Moderator Stefan Mross, der das Publikum mit dem Lied „Immer wieder Sonntags“ aus seiner gleichnamigen Fernsehsendung begrüßte, bei ihrem Auftritt den Höhepunkt. Schnell füllte sich die Tanzfläche vor der Bühne.
Auftritt mit Alphorn und Panflöte
Die Begeisterung blieb bei den Auftritten von Heike Oberberg aus Meppen, die nur wenigen Gästen bekannt war, und bei Geri der Klostertaler, der neben der steirischen Harmonika sein Können mit dem Alphorn, der Panflöte, dem Dudelsack und dem Saxophon – und dies mitten unter den Zuschauern auf dem Tisch – zeigte, noch ein wenig verhalten.
Bei den ersten Takten von Daniela Alfinito änderte sich das sofort. Es wurde geklatscht, mitgesungen und natürlich wurden Handys hochgehalten und die Sängerin fotografiert oder gefilmt. Auf dieser Welle konnte danach Anna-Carina Woitschack den Zuspruch des Publikums genießen.
In der Pause gab es Selfies
Die Veranstaltung war nicht ausverkauft. Dies führten sowohl der Veranstalter als auch die Stars auf die nachklingenden Auswirkungen von Corona zurück. Zwar freuten sich alle über die zurückkehrenden Freiheiten, viele trauen sich aber noch nicht so richtig an Veranstaltungen mit vielen Menschen teilzunehmen.
In der Pause standen die Gäste nicht nur Schlange an den Tischen der Künstler, um Autogramme und CDs zu ergattern, sondern insbesondere, um Selfies mit ihnen zu schießen. Daniela Alfinito meinte nach der Pause: „Ich bin gefühlt zweitausend Mal fotografiert worden.“ Viele Gäste waren, wie Gesine Reimers aus Timmel, ausschließlich wegen ihr gekommen.
„Ich habe sie kennengelernt, als sie noch nicht bekannt war. Sie ist mit ihrem Vater Bernd von den Amigos vor vielen Jahren zum ersten Mal in Priemelsfehn aufgetreten. Damals habe ich sie in den Arm genommen und ihr gesagt: Du kommst nochmal ganz groß raus!“, erzählt die Timmelerin. Heute sei Daniela ein Star. Gesine Reimers gefiel das ganze Programm sehr gut.
Mross musste Firrel erst suchen
Ähnlich drückte sich Stefan Mross aus „Wir sind sehr froh, hier zu sein und Firrel ist der Hammer“. Dort sei das beste Publikum aus ganz Ostfriesland zu finden. Er habe allerdings den Ort erst suchen müssen, und er habe kein Rathaus gefunden. Bürgermeister Johannes Poppen habe ihm erklärt, dass er seine Dienstgeschäfte im Wohnzimmer erledige, staunte der Moderator.
Mross nannte es eine Ehre, dass man wieder so feiern dürfe. Am Tag zuvor waren Mross und die Musiker in Köln, nun in Firrel, nach der Übernachtung in Westerstede gehe es am Sonnabend weiter nach Stuttgart.