Ihlower Schüler sammeln Spenden Jugendliche spenden fünfstelligen Betrag an Ukraine-Hilfe

 | 14.06.2022 15:14 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Hälfte der Spendeneinnahmen ging an das Hilfswerk der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Foto: Archiv
Die Hälfte der Spendeneinnahmen ging an das Hilfswerk der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Foto: Archiv
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Schülerinnen und Schüler der IGS Ihlow haben einen Spendenlauf auf die Beine gestellt. Zusammengekommen ist eine beachtliche Summe für Hilfen an die Ukraine.

Ihlow - Die Schülerinnen und Schüler der IGS Ihlow wurden vergangene Woche beim Geldzählen von ihrem eigenen Erfolg überrascht: Bei einem Spendenlauf im April, an dem rund 500 Jugendliche der Jahrgangsstufen fünf bis zehn teilgenommen hatten, kamen unfassbare 22.053 Euro zusammen, die an Hilfsprojekte für die Ukraine gehen sollen.

Eine Hälfte der Einnahmen erhielt das Hilfswerk „Ein Herz für Ostfriesland“ der Zeitungsgruppe Ostfriesland, zu der auch diese Zeitung gehört. Die andere Hälfte erhielt die „Aktion Deutschland hilft“. „Es sollte ein regionales und ein weltweites Projekt unterstützt werden. Die Schülervertretung der Schule hatte sich verschiedene Projekte angeschaut und sich für diese entschieden“, sagt Christoph Repplinger. Er ist Lehrer an der IGS Ihlow und war an der Organisation des Spendenlaufs maßgeblich beteiligt.

Nicht die erste Spendenaktion

Der Spendenlauf war nicht die erste Aktion, bei der die Schule Spenden für die Ukraine gesammelt hat. Bei einer früheren Aktion kamen Sachspenden wie Babywindeln und -nahrung sowie Lebensmittel zusammen. Darüber hinaus wurde ein Kuchenverkauf organisiert, bei dem 490 Euro eingenommen werden konnten. Dieses Geld wurde bereits an eine Organisation in Ihlow gespendet.

Die Sachspenden wurden an die Grenze gefahren, organisiert durch die Gemeinde Ihlow und Eintracht Ihlow. Insgesamt hat die Schulgemeinschaft bisher einen Betrag von rund 25.000 Euro an Spenden zusammenbekommen. „Mit so einer tollen Spendenbereitschaft hatten wir nicht gerechnet. Wir sind dafür sehr dankbar und stolz darauf“, so Repplinger.