Osnabrück  Jugendorchester bestreiten das „Klassik Open Air Osnabrück“

Jan Kampmeier
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Von Jan Kampmeier
| 28.06.2022 10:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester letztes Jahr auf dem Campus St. Angela Foto: Thomas Osterfeld
Das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester letztes Jahr auf dem Campus St. Angela Foto: Thomas Osterfeld
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Zehn Konzerte unter freiem Himmel sind ab nächster Woche beim „Klassik Open Air Osnabrück“ in Haste zu erleben.

Der Titel „Klassik Open Air“ muss etwas frei interpretiert werden: Gleich das Eröffnungskonzert ist gar nicht klassisch, denn am kommenden Dienstag, den 5. Juli ist die Uni Big Band zu erleben. Innerhalb einer Woche sind dann zunächst weitere Osnabrücker Ensembles und Institutionen zu erleben, nämlich das Symphonische Blasorchester sowie Big Band und Bläserklassen der Angelaschule, das Symphonieorchester der Hochschule Osnabrück, das Blasorchester der Musik- und Kunstschule sowie die Chöre am Osnabrücker Dom.

Anschließend wird das Klassik Open Air mit überregionalen Orchestern fortgesetzt: Dem Bundesjugenorchester, dem Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester, dem Jugensinfonieorchester Bremen und dem Landesjugenblasorchester Niedersachsen.

Veranstalter Timo Maschmann, Leiter des Euregio Musik Festivals, erwartet ein hohes musikalisches Niveau und freut sich riesig auf die Konzerte. Nach langer Suche habe er mit dem Campus St. Angela ein schönes Gelände mit optimalen Bedingungen gefunden, das sich bereits im vergangenen Sommer bewährt habe. Die Klassischen Konzerte sind dort wegen der guten Akustik ohne Verstärkung möglich. Besonders glücklich ist er über die gute Zusammenarbeit mit der Angelaschule.

Im Vergleich zum letzten Jahr gebe es eine deutliche Verbesserung, denn dieses Jahr wird eine große Orchesterbühne mit 182 Quadratmetern aufgebaut. Viel Platz braucht man auch, wenn man die Besetzung für Gustav Mahlers erste Sinfonie unterbringen will, die das Bundesjugendorchester spielen wird.

Das Programm der insgesamt vier klassischen Symphonieorchester kann sich überhaupt hören lassen: Beim Bundesjugendorchester steht neben Mahler das Doppelkonzert von Brahms auf dem Programm, wobei die Solopartien von zwei Klassik-Stars gespielt werden: Antje Weithaas und Maximilian Hornung. Das Orchester der Hochschule hat unter Anderem Beethovens „Eroica“ vorbereitet, das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester spielt Tschaikowskijs „Pathetique“ und das Jugendsinfonieorchester Bremen die zweite Symphonie von Jean Sibelius.

Timo Maschmann möchte auch in den kommenden Jahren gerne ein Klassik Open Air veranstalten und, sofern sich die Finanzierung regeln lässt, das Programm noch erweitern.

Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen der NOZ, der Touristinfo Osnabrück und über Eventim. Schüler bis 18 Jahren haben freien Eintritt, Ermäßigung für Studenten und KUKUK-Inhaber. Infos unter www.klassik-os.de

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