Tötungsdelikt  Ermittlungen zu erwürgter Moormerländerin laufen weiter

Michael Kierstein
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Von Michael Kierstein
| 15.08.2022 14:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Staatsanwaltschaft in Aurich ermittelt wegen des gewaltsamen Todes einer Moormerländerin. Foto: Ortgies/Archiv
Die Staatsanwaltschaft in Aurich ermittelt wegen des gewaltsamen Todes einer Moormerländerin. Foto: Ortgies/Archiv
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Gegen einen Mann aus Wilhelmshaven wird ermittelt. Vieles zu dem Fall ist allerdings noch unklar.

Leer - Mitte vergangener Woche wurde bekannt, dass ein Mann aus Wilhelmshaven in Verdacht steht, eine Bekannte aus Moormerland getötet zu haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Zu dem Delikt in Moormerland haben wir noch keine weiterführende Erkenntnisse“, sagte Svenia Temmen, Sprecherin der Polizeiinspektion Leer/Emden am Montag.

Was wir wissen

Als Tatverdächtigen hat die Polizei vergangene Woche einen 43-Jährigen aus Wilhelmshaven festgenommen. Er befindet sich nach Angaben einer Sprecherin in medizinischer Behandlung.

Die Tat ereignete sich laut gemeinsamer Mitteilung von Polizeiinspektion Leer/Emden und der Staatsanwaltschaft in Aurich in der Nacht zum 4. August. Wann genau die Frau starb und warum das geschah, ist nach wie vor offen. Dazu dauerten die Ermittlungen noch an.

Hinweis kam aus Wilhelmshaven

Der Hinweis auf die Tat kam in den Morgenstunden des 4. August von einer Frau aus Wilhelmshaven. Woher sie vom Tod der Frau wusste, konnte Temmen nicht sagen, auch dazu werde noch ermittelt. Jedenfalls habe sie einen Hinweis an die Polizei in Wilhelmshaven gegeben, dass in der fraglichen Wohnung in Moormerland eine tote Frau liege.

In der Wohnung trafen die Polizeibeamten aus Leer den 43-jährigen Tatverdächtigen an. Ob er die Frau getötet hat und warum, steht noch nicht fest, ein Geständnis hat er laut Polizeisprecherin Temmen bisher nicht abgelegt. Fest steht, dass die Frau erwürgt wurde. Was bekannt ist: „Das Opfer und der Tatverdächtige standen in einer persönlichen Beziehung zueinander“, heißt es in der Pressemitteilung.

Der 43-Jährige befindet sich derzeit nicht in Untersuchungshaft. Gegen ihn sei ein Unterbringungsbefehl erwirkt worden. „Es lagen gesundheitliche Gründe vor, die eine medizinische Versorgung erforderlich machen“, sagte Temmen.

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