Arbeitsschutz ist der Grund  Rajen wird nun doch noch nicht freigegeben

Marion Janßen
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Von Marion Janßen
| 24.08.2022 11:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Erneuerung der Fahrbahn am Rajen kann nicht planmäßig abgeschlossen werden. Doch ein Abschnitt der Straße bleibt für den Durchgangsverkehr weiterhin voll gesperrt. Foto: Janßen
Die Erneuerung der Fahrbahn am Rajen kann nicht planmäßig abgeschlossen werden. Doch ein Abschnitt der Straße bleibt für den Durchgangsverkehr weiterhin voll gesperrt. Foto: Janßen
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Ab Donnerstag sollte der Durchgangsverkehr wieder fließen. Doch die Planung hat sich geändert: Ein Teil des Fehntjer Rajens bleibt für Pendler voll gesperrt.

Rhauderfehn - In der vergangenen Woche hieß es noch: Auf dem Rajen kann der Verkehr ab diesem Donnerstag wieder rollen. Doch daraus wird nichts. „Die Planungen für die Kreisstraße 49 in Rhauderfehn haben sich kurzfristig geändert“, teilt Kreissprecher Philipp Koenen mit. Anders als beabsichtigt , könne der Rajen noch nicht komplett wieder freigegeben werden. Das Teilstück von der 4. Südwieke bis zur Gemeindegrenze zu Westoverledingen wird voraussichtlich weitere 14 Tage voll gesperrt bleiben, also bis Freitag, 9. September.

Grund dafür ist der Schutz der Arbeiter, die die noch ausstehenden Bauarbeiten am Geh- und Radweg durchführen.

Busse und Anlieger dürfen vorbei

Auf dem Abschnitt von der 3. Südwieke bis zur 4. Südwieke werde der Verkehr aber ab diesem Donnerstag wieder ungehindert rollen können. Mit Blick auf den Schulbeginn besonders wichtig: Für Busse sowie Anlieger werde auch das Stück zwischen der 4. Südwieke bis zur Gemeindegrenze wieder freigegeben, so Koenen. „Nicht aber für den Durchgangsverkehr.“ Wer von Rhauderfehn nach Westoverledingen oder umgekehrt pendeln möchte, muss noch eine Zeit lang die ausgeschilderte Umleitungsstrecke fahren.

Zum Beginn Sommerferien starteten auf dem Rajen die Arbeiten. Ab der 3. Südwieke bis zur Gemeindegrenze bei Großwolderfeld war er voll gesperrt worden. Zwischen der 4. Südwieke und der Russenstraße wurde die Fahrbahn erneuert, außerdem wurde auf einer Länge von 1,8 Kilometern die Böschung des Rajenkanals mit Schüttsteinen verstärkt. Diese Bauarbeiten konnten laut Kreis auch wie angekündigt bis zum Ferienende abgeschlossen werden.

Eigentlich war Baustellenampel geplant

Zu Verzögerungen kam es jedoch bei den Arbeiten am Geh- und Radweg, weil dort parallel Glasfaserkabel für schnelles Internet und Hausanschlüsse verlegt wurden. „Auf etwa 500 Metern muss der Weg nun noch neu gepflastert werden“, erklärt Koenen.

Zunächst sei geplant gewesen, in Höhe der Baustelle die Kreisstraße 49 halbseitig zu sperren und den Verkehr mit einer Baustellenampel zu regeln. „Das hat sich jedoch wegen des Arbeitsschutzes als nicht umsetzbar erwiesen. Deshalb hat die beauftragte Firma zu Wochenbeginn eine Vollsperrung beantragt, die vom Landkreis auch genehmigt worden ist.“

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