Wohnungsbrand in Heisfelder Straße in Leer  Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter beginnt

Katja Mielcarek
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Von Katja Mielcarek
| 01.09.2022 07:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ein Schaden von mindestens einer halben Million Euro beim Brand eines Gebäudes in der Heisfelder Straße entstanden. Foto: Kierstein/Archiv
Ein Schaden von mindestens einer halben Million Euro beim Brand eines Gebäudes in der Heisfelder Straße entstanden. Foto: Kierstein/Archiv
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Vor einem knappen halben Jahr brannte in der Heisfelder Straße ein Haus. Es war Brandstiftung. Der mutmaßliche Täter steht ab diesem Donnerstag vor dem Auricher Landgericht.

Leer - Ein Schaden von mindestens einer halben Million Euro soll bei dem Brand in einem Wohn- und Ladengebäude in der Heisfelder Straße Anfang März entstanden sein. Ursache war eine Brandstiftung. Der mutmaßliche Täter, der vor Ort festgenommen worden war und sich seitdem in Untersuchungshaft befindet, muss sich ab diesem Donnerstag vor der 2. Großen Strafkammer des Auricher Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, nach einer Auseinandersetzung mit einer Bekannten deren Wohnung in dem Gebäude angezündet zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch mehrere Menschen in dem Haus aufgehalten haben sollen. Verletzt wurde aber niemand.

Neben der Brandstiftung werden dem 25-Jährigen noch verschiedene andere Delikte vorgeworfen. Er soll mehrere Diebstähle begangen haben, ebenso einen besonders schweren Raub und eine versuchte Nötigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung.

Es sind zahlreiche Zeugen und ein Sachverständiger vorgeladen. Neben der Verhandlung an diesem Donnerstag sind vier weitere Termine vorgesehen: am 21. und 28. September (jeweils Mittwoch), 13. und 27. Oktober (jeweils Donnerstag).

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