Geflügelzüchter in Sorge Geflügelpest-Ausbruch im Ammerland
Betroffen ist eine Hobbyhaltung in Wiefelstede. 15 Gänse und 88 Hühner wurden bereits tierschutzgerecht getötet. Es wurde eine Schutzzone eingerichtet.
Ammerland - In der Gemeinde Wiefelstede im Landkreis Ammerland ist am Donnerstag in einer Hobbyhaltung der Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza (Geflügelpest) amtlich festgestellt worden. Das teilte der Landkreis Ammerland am Freitag mit. „Am Donnerstag bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut das Untersuchungsergebnis des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).
Der Bestand in Wiefelstede mit 15 Gänsen und 88 Hühnern wurde bereits tierschutzgerecht getötet“, erklärt der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Jens Holthusen. „Um den Betrieb mit dem positiven Virusnachweis werden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet.“ In der Schutzzone befinden sich 57 Geflügelhalter mit circa 225.000 Tieren, in der Überwachungszone auf dem Gebiet des Landkreises Ammerland 383 Geflügelhalter mit circa 288.000 Tieren.
Interaktive Karte veröffentlicht
Eine entsprechende Allgemeinverfügung gilt ab Sonnabend, 17. September, und ist auf der Webseite des Landkreises unter www.ammerland.de/amtsblatt veröffentlicht. Für das in der Schutzzone und in der Überwachungszone befindliche Geflügel gelten Verbringungsbeschränkungen, und die Ausstallung von Teilbeständen ist untersagt. „Tierhalterinnen und Tierhalter sowohl in der Schutzzone als auch in der Überwachungszone haben dem Veterinäramt unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Vögel anzuzeigen sowie den Aufforderungen entsprechend der Allgemeinverfügung nachzukommen“, so Holthusen weiter.
Zur besseren Übersicht stellt der Landkreis Ammerland die Sperrzonen in Form einer interaktiven Karte unter www.ammerland.de/geflügelpest zur Verfügung.