Ausschuss tagt  Gemeinde Krummhörn will Steuern anheben

| | 27.09.2022 10:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Hunde-, Vergnügungs- und Zweitwohnungssteuer will die Gemeinde Krummhörn ab kommendem Jahr anheben. DPA-Symbolfoto: Skolimowska
Hunde-, Vergnügungs- und Zweitwohnungssteuer will die Gemeinde Krummhörn ab kommendem Jahr anheben. DPA-Symbolfoto: Skolimowska
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Unter anderem die Hundesteuer soll um 25 Prozent angehoben werden. Die Entscheidung dafür ist schon in den Haushaltsberatungen gefallen, jetzt soll umgesetzt werden.

Krummhörn - Wenn an diesem Dienstag der Finanzausschuss der Gemeinde Krummhörn tagt, geht es an das Geld der Krummhörner – und an das Geld der Zweitwohnungsbesitzer. Denn: Die Gemeinde plant Steuern zu erhöhen.

Dieser Schritt wurde, so ist es den Ausschuss-Unterlagen zu entnehmem, schon in den vergangenen Haushaltsberatungen beschlossen. Nun soll es an die Umsetzung gehen. Die öffentliche Ausschussitzung beginnt an diesem Dienstag, 27. September, um 18.30 Uhr im Sitzungszimmer im Rathaus.

Drei Anhebungen geplant

Konkret erhöht werden sollen die Vergnügungs-, die Hunde-, und die Zweitwohnungssteuer. Von der Vergnügungssteueranhebung sind vor allem Spielhallen und Automatenbetreiber, aber beispielsweise auch kommerzielle „Tanzveranstaltung“ betroffen.

Deutlich mehr Menschen dürften von der Erhöhung der Hundesteuer betroffen sein, die um ein Viertel angehoben werden soll. Welche finanziellen Auswirkungen diese Anhebung konkret haben wird, also um wie viel höher die Einnahmen sind, dazu schreibt die Verwaltung nichts. letztmals angepasst wurde die Hundesteuer in der Gemeinde im Jahr 2013. Der erste Hund, sofern dieser nicht als gefährlich eingestuft ist, würde den Halter somit künftig 75 Euro im Jahr kosten.

Um 20 Prozent angehoben werden soll zudem die Zweitwohnungssteuer, die die Gemeinde erhebt. Alle geplanten Änderungen sollen ab Januar 2023 gelten, sofern Ausschuss und Rat zustimmen.

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